Der bekannte chinesische Nachrichten-Account „Digital Chat Station“ veröffentlichte kürzlich auf sozialen Plattformen, dass Apple einen „vierstufigen“ Kamera-Upgrade-Plan für zukünftige iPhone-Generationen plant, wobei das erste Implementierungsprojekt mit der diesjährigen iPhone 18 Pro-Serie beginnen soll. Zu den vier wichtigsten Kamera-Upgrades, die intern diskutiert und bewertet werden, gehören laut Apple:Variable Blende, 1/1,12-Zoll-Hauptkamerasensor mit „ultragroßem Boden“, stärkere optische Bildstabilisierung für das Ultraweitwinkelobjektiv und ein 200-MP-Periskop-Teleobjektiv.

Aktuellen Gerüchten zufolge wird die variable Blendenfunktion voraussichtlich auf dem iPhone 18 Pro und dem iPhone 18 Pro Max eingeführt, die im September dieses Jahres erscheinen. Bereits im Dezember 2024 sagte der Supply-Chain-Analyst Ming-Chi Kuo, dass die hinteren Hauptkameras der beiden iPhone 18 Pro-Modelle eine variable Blende unterstützen werden. Anschließend gab es im Oktober 2025 Berichte, dass Apple entsprechende Pläne vorangetrieben und mit Komponentenlieferanten über bestimmte Komponenten kommuniziert habe. Wenn die Nachricht wahr ist, wird dies das erste Mal sein, dass ein iPhone mit einem variablen Blendenmechanismus ausgestattet ist – vom iPhone 14 Pro bis zum iPhone 17 Pro verwendet die Hauptkamera immer eine feste Blende von ƒ/1,78 und das Objektiv ist beim Fotografieren immer vollständig geöffnet.
Im Gegensatz zu einer festen Blende ermöglicht eine variable Blende der Kamera, die einfallende Lichtmenge automatisch an die Umgebung anzupassen: Sie öffnet die Blende in Umgebungen mit wenig Licht, um so viel Licht wie möglich zu sammeln, und verkleinert die Blende in Umgebungen mit starkem Licht, um eine Überbelichtung zu vermeiden, und bietet Benutzern gleichzeitig eine flexiblere Kontrolle der Schärfentiefe. Die Branche erwartet, dass diese Änderung dazu beitragen wird, die Bildqualität bei schlechten Lichtverhältnissen zu verbessern, die Belichtungssteuerung zu verbessern und natürlichere Tiefenschärfe-Übergangseffekte bei täglichen Aufnahmen und im Porträtmodus zu erzielen.
Neben der variablen Blende gelten die anderen drei von „Digital Chat Station“ genannten Upgrades als eher mittel- und langfristige Pläne für Modelle nach dem iPhone 18 Pro. Derzeit gibt es keinen klaren Zeitplan für die Massenproduktion. Bezüglich des Hauptkamerasensors testet Apple eine Lösung mit „supergroßer Unterseite“ mit nominell 1/1,12 Zoll, diese Benennung folgt jedoch dem traditionellen optischen Formatstandard und ist nicht die tatsächliche physische Größe. Laut Umrechnung beträgt die Diagonallänge dieses Sensortyps etwa 14,5 mm. Obwohl es viel kleiner ist als der intuitive Eindruck, den der Name vermittelt, handelt es sich bereits um eine sehr große Spezifikation im Bereich Smartphones. In dem Bericht wurde darauf hingewiesen, dass die Größe mit dem LYT-901 der LYTIA-Serie von Sony übereinstimmt. Dieser Sensor wird derzeit im Modell vivo X300 Ultra verwendet. Im Vergleich zum 1/1,28-Zoll-Hauptkamerasensor des iPhone 17 Pro verfügt er über eine größere Fläche und soll erhebliche Verbesserungen bei der Leistung bei schlechten Lichtverhältnissen, dem Dynamikbereich und dem Signal-Rausch-Verhältnis bringen.
Was das 200-Megapixel-Periskop-Teleobjektiv angeht, sagte die „Digital Chat Station“, die diese Lösung schon oft erwähnt hat, dass Apple zwar entsprechende Untersuchungen durchgeführt und entsprechende Tests durchgeführt hat, die jüngste Aussage jedoch besagt, dass die Wahrscheinlichkeit, dass diese Teleobjektivstufe vor 2028 auf dem iPhone erscheint, gering ist. Das heißt, auch wenn Apple mit der Evaluierung der High-Pixel-Tele-Außensohle begonnen hat, ist die tatsächliche Massenproduktion immer noch ein mittel- bis langfristiger Plan. Für Ultraweitwinkelobjektive erforscht Apple auch stärkere optische Anti-Shake-Lösungen mit dem Ziel, die Bildstabilität bei anderen Brennweiten als Weitwinkel weiter zu verbessern, aber auch der konkrete Umsetzungsweg und der Zeitrahmen sind noch nicht klar.
Digital Chat Station hat mehr als 3 Millionen Follower auf der chinesischen sozialen Plattform Weibo und kann auf eine Erfolgsbilanz bei der Genauigkeit aktueller Nachrichten über Apple-Produkte zurückblicken. So wurden beispielsweise vorab das Gesamtdesign des iPhone Air und des iPhone 17 Pro sowie die Konfiguration des iPhone 17 Pro mit drei 48-Megapixel-Rückkameras offengelegt, die später mit der tatsächlichen Situation übereinstimmten. Kürzlich behauptete der Bericht auch, dass Apples erstes faltbares Modell voraussichtlich gleichzeitig mit dem iPhone 18 Pro auf den Markt kommen und möglicherweise den Namen „iPhone Ultra“ tragen wird.
Derzeit hat Apple keine öffentliche Stellungnahme zum oben genannten Kamera-Upgrade-Plan abgegeben. Da relevante Informationen hauptsächlich aus der Lieferkette und von Whistleblowern stammen, gibt es immer noch Variablen in den Hardwarespezifikationen und im Zeitplan des endgültigen Serienmodells. Gemessen an den allgemeinen Trends von Apple bei der Kamera-Hardware nimmt jedoch allmählich eine mehrstufige Bild-Upgrade-Route Gestalt an, beginnend mit dem iPhone 18 Pro.