Nachdem zuvor davon ausgegangen wurde, dass die Bedingungen für die Veröffentlichung in dieser Woche nicht erfüllt sind, haben die Beteiligten des Fedora-Projekts nun bestätigt, dass Fedora 44 am kommenden Dienstag offiziell vorgestellt wird. Der endgültige Veröffentlichungstermin ist der 28. April 2026. Laut dem Fedora 44 Go/No-Go-Meeting in dieser Woche hat das Projektteam festgestellt, dass Fedora 44 zur Veröffentlichung bereit ist. Die verbleibenden Blockierungsfehler wurden in der letzten Woche behoben, sodass diese neue Version von Fedora Linux, die alle sechs Monate aktualisiert wird, zur offiziellen Veröffentlichung bereit ist.

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Für Benutzer, die Fedora 44 frühzeitig erleben möchten, wurde das Installationsimage, das derzeit mit „RC-1.7“ gekennzeichnet ist, als die für die endgültige Version verwendete ISO-Version identifiziert. Dies bedeutet, dass Benutzer das Installationsimage, das am Dienstag offiziell veröffentlicht wird, tatsächlich über die entsprechende Release Candidate-Ankündigung erhalten können.

Aus Sicht der Desktop- und Basiskomponenten wird Fedora Workstation 44 mit den neuesten GNOME 50-Desktopkomponenten ausgestattet; Für Benutzer, die KDE bevorzugen, bietet die neue Version ein einheitlicheres, sofort einsatzbereites Erlebnis, integriert Plasma 6.6 und ersetzt SDDM durch den neuen Plasma Login Manager.

Zusätzlich zu den Desktop-Umgebungsaktualisierungen bringt Fedora 44 auch eine Reihe grundlegender und plattformbezogener Verbesserungen mit sich, darunter die Optimierung der Live-Spiegelung, verbesserte AArch64-EFI-Systemunterstützung für Windows auf ARM-Notebooks und neue Versionen grundlegender Entwicklungstools wie des GCC 16-Compilers. Gleichzeitig wurde auch LLVM 22 in die Update-Liste aufgenommen, was seine Positionierung als hochmoderne Linux-Distribution weiter stärkt.

Was den Software-Stack betrifft, wird Fedora 44 auch eine Reihe neuer Versionen von Komponenten wie Budgie 10.10, PHP 8.5, Ruby 4.0, Boost 1.90, Golang 1.26 und CMake 4.0 bereitstellen und damit Fedoras aggressives Tempo bei der Integration neuer Upstream-Funktionen fortsetzen.