Laut einer frühen Demontageanalyse wird der neue Steam-Controller von Valve einen großen Technologiesprung machen und soll das Controller-Drift-Problem beseitigen, das Spieler seit vielen Jahren plagt. Der Hauptunterschied bei diesem Controller besteht darin, dass er einen TMR-Magnetsensor verwendet und damit die herkömmlichen Potentiometer ersetzt, die in den meisten modernen Gamecontrollern, einschließlich denen von Sony und Microsoft, zu finden sind. Gerade aufgrund des Vorhandenseins von Potentiometern stoßen Spieler häufig auf das sogenannte Joystick-„Drift“-Problem, bei dem sich der Charakter oder die Kamera während des Spielens automatisch bewegt.

Sehr langlebig! Der Steam-Controller von Valve kann das Problem der Controller-Drift beseitigen

Laut einem von Experten auf dem Gamers Nexus-Kanal durchgeführten Teardown eliminiert diese neue Technologie nicht nur die Drift, sondern übertrifft sogar Hall-Effekt-Sensoren, die als zuverlässigere Alternative zur klassischen Lösung gelten. Obwohl es sich nur um erste Eindrücke handelt, ist einigen bereits aufgefallen, dass der Controller im Auslieferungszustand nahezu keinerlei Drift aufweist. Wenn diese Leistungskennzahlen im Laufe der Zeit beibehalten werden, verspricht das Gerät einer der langlebigsten Griffe auf dem Markt zu sein.

Darüber hinaus ist ein weiterer Vorteil dieses Griffs seine hohe Reparierbarkeit. Die Konstruktion des Steam Controllers erleichtert das Entfernen und Ersetzen von Komponenten, ein erheblicher Vorteil gegenüber vielen seiner modernen Gegenstücke, die schwer zu reparieren sind. Der Steam Controller wird voraussichtlich am 4. Mai erscheinen. Wenn sich diese beanspruchten Technologien in der Praxis bewähren, könnte das neue Produkt von Valve einen neuen Standard für die gesamte Controller-Branche setzen.