In letzter Zeit gab es im Internet viele aktuelle Nachrichten zu internen Managementthemen bei Halo Studios (ehemals 343 Industries). Nach Angaben mehrerer mit der Angelegenheit vertrauter Personen und ehemaliger Mitarbeiter werden die Entlassungen im Jahr 2023 sehr gravierende negative Auswirkungen auf die spätere Supportarbeit von „Halo: Infinite“ und die Moral des gesamten Teams haben.
Zuvor warf der ehemalige künstlerische Leiter Glenn Israel dem Unternehmen öffentlich mutmaßliches unethisches Verhalten vor. Anschließend veröffentlichte der Insider Rebs Gaming einen Bericht, in dem es heißt, dass Studioleiter Pierre Hintze fast das gesamte Entwicklungsteam für Story-Kampagnen und die Audioabteilung entlassen habe. Unter anderem war nach dem Weggang des Soundeffekt-Regisseurs Sotaro Tojima die entsprechende Position mehr als ein Jahr lang vakant, bevor schließlich Becky Allen übernahm.

Die verbleibenden Entwickler mussten mehr als die doppelte Arbeitslast auf sich nehmen. Unerfahren und unter großem Druck mussten sie den Rat ehemaliger Kollegen einholen. Was die Stimmung im Team noch weiter verschlechterte, war, dass Pierre Hintze die vorherigen Entlassungen bei einer Mitarbeiterbesprechung von Microsoft Teams als „groß angelegte Säuberung“ bezeichnete, was das Team schwer traf. Zu diesem Zweck hat Glenn Israel den neuen Xbox-CEO Asha Sharma gebeten, eine unabhängige Agentur mit der Durchführung einer formellen Untersuchung zu beauftragen.
Trotz der internen Schwierigkeiten treibt das Studio zukünftige Projekte voran. Gerüchten zufolge soll „Halo: Campaign Evolved“ am 28. Juli erscheinen. Bei diesem Spiel handelt es sich um eine komplett überarbeitete Version, die auf dem Original „Halo“ basiert und mit der Unreal Engine 5 produziert wurde.