Der französische Elektronikhändler LDLC hat kürzlich eine Reihe fehlerhafter Versionen von NVIDIA GeForce RTX 5090-Grafikkarten zum Preis von 1.499 bis 1.699 Euro (ca. 11.962 bis 13.558 Yuan) in die Regale gestellt und deutlich erklärt, dass sie nach dem Verkauf weder zurückgegeben noch umgetauscht werden.Die beiden derzeit im Regal stehenden sind ASUS RTX 5090 TUF Gaming (1.499 Euro) und MSI RTX 5090 Ventus 3X OC (1.699 Euro).


Zur Veranschaulichung: Der Startpreis der neuen RTX 5090 beim gleichen Händler liegt bei 3.249 Euro, während der Preis der neuen RTX 5080 zufällig zwischen 1.499 und 1.699 Euro liegt. Mit anderen Worten: Eine völlig unbrauchbare fehlerhafte 5090 kostet den gleichen Preis wie eine brandneue 5080.
LDLC gibt auf der Produktseite deutlich an, dass es sich bei diesen Grafikkarten um „nicht funktionsfähige Produkte“ handelt und die Schadensursache physische Schäden sind, die während der Logistik und des Transports verursacht wurden, darunter Leiterplattenbruch, Verformung durch Stöße usw.
Der Händler bestätigte jedoch auch, dass alle Kernkomponenten der Grafikkarte (GPU, Videospeicher, VRM-Stromversorgung usw.) intakt sind, normal getestet wurden, bevor sie beschädigt wurden, und nicht zerlegt wurden.

Die After-Sales-Bedingungen sind noch strenger. Da die Waren eindeutig als nicht funktionsfähige Produkte gekennzeichnet sind, werden nach dem Kauf keine Rücksendungen oder Rückerstattungen akzeptiert. LDLC gab an, dass solche Produkte nur für Fachleute mit Reparaturfähigkeiten oder Komponentenrecyclingbedarf bestimmt seien.
Tatsächlich sind solche defekten Grafikkarten auch auf dem heimischen Markt zu finden, und der Preis ist meist deutlich niedriger, allerdings besteht oft die Gefahr, dass die Kernkomponenten entfernt wurden. Möglicherweise wurden der GPU-Chip und die Videospeicherpartikel entfernt, und Käufer müssen sich identifizieren.