Gestern Abend reagierte Yu Hao, CEO von Chumi Technology, positiv auf die kürzlich umstrittene Frage, „alle Mitarbeiter zu verpflichten, Social-Media-Konten zu eröffnen“. Er machte deutlich, dass der Hauptzweck dieses Schritts darin besteht, die umfassenden Fähigkeiten der Mitarbeiter zu schulen und dem Team dabei zu helfen, im KI-Zeitalter einen Wettbewerbsvorteil aufrechtzuerhalten, und kündigte an, dass den ersten Mitarbeitern, die das Ziel erreicht haben, Geldprämien ausgezahlt wurden.

Laut einer internen Mitteilung verlangt Yu Hao von den mehr als 20.000 Mitarbeitern des Unternehmens, Konten auf großen Social-Media-Plattformen zu eröffnen, und verlangt von jeder Person, täglich 15 Minuten in das Filmen von Videos zu investieren und täglich drei Inhalte zu veröffentlichen, wobei der Schwerpunkt hauptsächlich auf Produktverkaufsargumenten, Kerntechnologien und Innovationspunkten liegt. Yu Hao ist davon überzeugt, dass technisches Personal zwar gut im Umgang mit komplexen Parametern ist, es jedoch im Allgemeinen an der populären Ausdrucksweise und der Benutzerkommunikation mangelt. Durch das Betreiben persönlicher Konten können Mitarbeiter lernen, „menschliche Sprache zu sprechen“, esoterische Technologien in eine für die Öffentlichkeit leicht verständliche Sprache zu übersetzen und bei Interaktionen Feedback zu erhalten.

Um bei der Weiterentwicklung des Plans mitzuwirken, hat Zhumi Technology einen klaren Anreizmechanismus eingerichtet: Wenn die Zahl der echten Fans der Mitarbeiter 10.000, 50.000 und 100.000 erreicht, erhalten sie Geldprämien in Höhe von 10.000 Yuan, 50.000 Yuan bzw. 100.000 Yuan. Yu Hao gab über soziale Plattformen bekannt, dass zwei Mitarbeiter Prämien von jeweils 10.000 Yuan erhalten haben, weil ihre Fanzahl 10.000 überstieg.

Als Reaktion auf die Zweifel der Außenwelt an „All-Employee-Marketing“ und „Micro-Business“ entgegnete Yu Hao, dass im KI-Zeitalter eine einzelne Fähigkeit leicht ersetzt werden könne und nur Talente mit domänenübergreifenden Fähigkeiten komplexe Systeme effektiver steuern könnten. Er betonte, dass das Unternehmen nicht einfach nur eine hohe Anzahl an Fans belohnt, sondern neben den ursprünglichen beruflichen Fähigkeiten auch die Ausdrucks- und Interaktionsfähigkeit der Mitarbeiter wertschätzt. Er appellierte an die Außenwelt, diese scheinbar unvernünftige Bitte nicht voreilig abzulehnen, da er davon überzeugt war, dass dies ein notwendiger Versuch sei, die allgemeine Wettbewerbsfähigkeit des Unternehmens zu verbessern.