Der Transaktionspreis für NVIDIA B300 AI-Server auf dem chinesischen Festlandmarkt ist auf etwa 7 Millionen Yuan pro Einheit oder etwa 1 Million US-Dollar gestiegen, fast doppelt so hoch wie der Preis von etwa 4 Millionen Yuan Ende letzten Jahres.Als Referenz: Der gleiche Server, der mit acht B300-GPUs ausgestattet ist, kostet auf dem US-Markt etwa 550.000 US-Dollar, was nur einen leichten Anstieg gegenüber den 500.000 US-Dollar Ende letzten Jahres darstellt. Der Preisunterschied auf dem chinesischen Markt beträgt fast das Doppelte.
Steigende Preise haben einige KI-Unternehmen mit knappen Mitteln dazu veranlasst, vom Kauf auf Leasing umzusteigen. Es wird berichtet, dassDer Preis für einen einjährigen Mietvertrag für den B300-Server ist auf 190.000 Yuan pro Monat gestiegen, und es gibt immer noch eine Warteschlange für die Ressourcenfreigabe.
Die Marktpreisgestaltung wird durch die Hardwarespezifikationen des B300 gestützt. Der B300 ist mit 288 GB HBM3e-Speicher mit hoher Bandbreite ausgestattet und kann 14 PetaFLOPS Rechenleistung bei FP4-Präzision bereitstellen. Es handelt sich derzeit um einen der stärksten Chips von Nvidia, der für KI-Inferenzaufgaben eingesetzt werden kann.
Die Unsicherheit über H200-Exporte nach China treibt auch die B300-Preise in die Höhe. Obwohl die US-Regierung die Exportlizenz für H200 nach China genehmigt hat, bestehen zwischen beiden Seiten immer noch Meinungsverschiedenheiten über die spezifischen Bedingungen und es war bisher nicht möglich, das Gerät tatsächlich zu versenden. Diese Sackgasse hat dazu geführt, dass der B300 noch seltener auf dem Markt ist.
Chinas lokale Hersteller von KI-Chips steigern nach und nach ihre Wettbewerbsfähigkeit. Huawei hat eine klare Produktiterations-Roadmap formuliert und plant, von 2026 bis 2028 schrittweise vier Chips der Ascend-Serie auf den Markt zu bringen, darunter den Ascend 950PR im ersten Quartal 2026.
Derzeit fördern Hersteller wie Haiguang, Cambrian und Alibaba Pingtouge gleichzeitig auch die Iteration von KI-Trainings- und Inferenzchips.
