Als Reaktion auf das Chaos der Scalper, die den Steam-Controller der neuen Generation (Modell 2026) zu großen Preiserhöhungen weiterverkaufen, hat Valve offiziell ein Warteschlangensystem für Vorbestellungen eingeführt, um gewaltsam Gegenangriffe durchzuführen. Zuvor schnitt der Controller am Tag der Veröffentlichung hervorragend ab und der Bestand war innerhalb von nur 30 Minuten ausverkauft. Anschließend tauchten zahlreiche Weiterverkaufsinformationen auf Second-Hand-Plattformen wie eBay mit einem Aufschlag von fast dem Doppelten auf.

Um die Art und Weise, wie Scalper mit der Bevorratung von Waren in großen Mengen durch automatisierte Skripte Geld verdienen, vollständig zu blockieren, hat Valve extrem strenge Vorbestellungsschwellen festgelegt:

Zunächst müssen die Steam-Konten der an der Warteschlange teilnehmenden Benutzer in gutem Zustand sein, um zu verhindern, dass vorübergehend registrierte Konten in schwierigen Gewässern fischen. Zweitens müssen Benutzer vor dem 27. April 2026 Kaufaufzeichnungen auf der Steam-Plattform haben. Die Einstellung dieses Zeitknotens filtert Roboterkonten genau heraus, die dringend nach der Veröffentlichung erstellt wurden.

In Bezug auf den spezifischen Warteschlangenprozess hat Valve eine strikte Regelung eingeführt, die Käufe auf einen pro Person beschränkt. Wenn ein Benutzer in der Warteschlange zum Kauf qualifiziert ist, sendet das System eine Bestellerinnerung an die gebundene E-Mail-Adresse. Benutzer müssen die Zahlung innerhalb von 72 Stunden (3 Tagen) nach Erhalt der E-Mail abschließen. Sobald dieses Zeitfenster versäumt wird, wird die Kaufqualifikation ungültig und an die nächste Person in der Schlange verschoben.

Darüber hinaus ist es Nutzern, die den Controller erfolgreich erworben haben, derzeit von der erneuten Teilnahme an Vorbestellungen ausgeschlossen, wodurch die Möglichkeit von Wiederholungskäufen grundsätzlich ausgeschlossen ist.

Valve gab in einer Erklärung offiziell zu, dass die Kauferfahrung am Tag der Veröffentlichung tatsächlich sehr schlecht war und viele Hauptakteure ihre Bestellungen nicht wie gewünscht aufgegeben hatten. Die Beamten hoffen, dass durch die Einführung dieses auf historischen Kreditdatensätzen basierenden Vorkaufmechanismus die Haltekosten und technischen Schwellenwerte der Scalper erhöht werden und die begrenzte Produktionskapazität so weit wie möglich auf echte Nutzer ausgerichtet wird.

Derzeit hat Valve versprochen, den Lagerbestand weiterhin aufzufüllen, und Kaufquoten werden in Chargen entsprechend der Reihenfolge der Warteschlange ausgegeben.