Laut einem Bericht des koreanischen CXO Research Institute,Im ersten Quartal 2026 betrug das monatliche Pro-Kopf-Gehalt der Mitarbeiter von Samsung Electronics etwa 12 Millionen Won (ungefähr 54.400 Yuan), was einem Anstieg von 25 % gegenüber dem Vorjahr entspricht und einen Rekordwert darstellt.Das Institut kombinierte den Finanzbericht von Samsung für das erste Quartal mit Gehaltskosten in Höhe von 560,32 Billionen Won und Daten von etwa 125.600 aktiven Mitarbeitern und schätzte, dass die Pro-Kopf-Gehaltsspanne im ersten Quartal zwischen 33,91 Millionen und 38,15 Millionen Won (ungefähr 153.600 bis 172.800 Yuan) lag, wobei der mittlere Monatsdurchschnitt bei etwa 12 Millionen Won lag.
Verglichen mit 27,07 Millionen Won bis 30,46 Millionen Won im ersten Quartal 2025 beträgt der Anstieg gegenüber dem Vorjahr mehr als 25 %, was mehr als dem Doppelten der Gehaltserhöhung von 11,6 % von 2023 bis 2024 entspricht.
Der Bericht wies darauf hin, dass die starke Erholung des Betriebsgewinns von Samsung im ersten Quartal die direkte Ursache für die Gehaltserhöhung sei.
Allerdings handelt es sich bei diesen Angaben lediglich um das durchschnittliche Festgehalt. Das CXO Research Institute betont, dassLeistungsprämien machen einen höheren Anteil des Einkommens der Samsung-Mitarbeiter aus als feste Monatsgehälter. Unter Einbeziehung verschiedener Leistungsprämien liegt das tatsächliche Jahresgehalt deutlich über dem oben genannten Wert.
Während die Löhne einen neuen Höchststand erreicht haben, sind die Tarifverhandlungen zwischen Samsung und der Gewerkschaft immer noch in der Sackgasse, und die Gewerkschaft plant einen Streik ab dem 21. Mai.
Die Gewerkschaft plädiert dafür, 15 % des diesjährigen Betriebsgewinns der Halbleitersparte als Leistungsprämien zu verwenden, wovon 70 % vom gesamten Halbleitergeschäft geteilt und 30 % auf der Grundlage der differenzierten Leistung der Sparten ausgeschüttet werden. Samsung ist der Ansicht, dass die Gewährung hoher Boni an verlustbringende Unternehmensbereiche gegen Leistungsprinzipien verstößt.
Am 18. Mai entschied ein südkoreanisches Gericht zugunsten der meisten Forderungen von Samsung und verlangte von der Gewerkschaft, die Produktion auch im Falle eines Streiks nicht zu verzögern.Man geht davon aus, dass diese Entscheidung erhebliche Auswirkungen auf die Richtung der Tarifverhandlungen haben wird.
