Die ungarische Regierung kündigte an, eine strenge Untersuchung schwerwiegender Verstöße beim Bau des BYD-Automobilwerks in Szeged einzuleiten. Zuvor hatte das Regierungsbüro des Bundesstaates Chongrad-Chonad bei entsprechenden Kontrollen größere Probleme festgestellt und diese der Polizei gemeldet. Nach anfänglichem Verdacht wurde der während des Bauprozesses ausgehobene Boden wahllos in der Umgebung verteilt, ohne dass eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung durchgeführt wurde.

Die ungarische Regierung kündigte an, eine strenge Untersuchung schwerwiegender Verstöße beim Bau des BYD-Automobilwerks in Szeged einzuleiten. Zuvor hatte das Regierungsbüro des Bundesstaates Chongrad-Chonad bei entsprechenden Kontrollen größere Probleme festgestellt und diese der Polizei gemeldet. Nach anfänglichem Verdacht wurde der während des Bauprozesses ausgehobene Boden wahllos in der Umgebung verteilt, ohne dass eine gesetzlich vorgeschriebene Untersuchung durchgeführt wurde.

Nach früheren Überwachungsergebnissen besteht die Möglichkeit, dass ein Teil der Bodenschicht auf dem Ackerland von Szeged Alkylbenzol-Schadstoffe enthält, die als krebserregend gelten. Angesichts der Ernsthaftigkeit der Lage erläuterte Stump Peter, ein Parlamentsabgeordneter aus Szeged, der Öffentlichkeit ausführlich die aktuelle Situation und richtete einen formellen Brief an den Minister für ländliche und städtische Entwicklung Lorinz Victoria, in dem er ihn aufforderte, unverzüglich Maßnahmen zu ergreifen, um die Gesundheit und Sicherheit der Anwohner wirksam zu schützen.

Nachdem die Ministerin für ländliche und städtische Entwicklung, Lorinz Victoria, entsprechende Meldungen erhalten hatte, beschloss sie, sofort ein dringendes und strenges Untersuchungsverfahren einzuleiten. Ziel der Untersuchung ist es einerseits, schnellstmöglich den tatsächlichen Grad der örtlichen Bodenverschmutzung zu ermitteln und andererseits zu klären, ob bei der Überwachung Versäumnisse oder gar strafbare Pflichtverletzungen vorliegen.

Lorinz Victoria betonte, dass in einem Land, in dem Menschlichkeit und Würde im Vordergrund stehen, die zuständigen Behörden die Verantwortung haben, mit größter Vorsicht zu handeln und ihren Verpflichtungen zum Schutz der Gesundheit der Bürger nachzukommen. Sie wies darauf hin, dass das Land angesichts der potenziellen Risiken industrieller Umweltverschmutzung alle verfügbaren Mittel einsetzen müsse, um zu verhindern, dass Schadstoffe das Lebensumfeld und die Gesundheit der Bewohner langfristig schädigen. Sie sagte auch, dass diese Untersuchung rund um den Bau der BYD-Fabrik in Szeged nach den Grundsätzen der Offenheit, Transparenz, Professionalität und Umsicht durchgeführt werde und dass entsprechende Schlussfolgerungen die Grundlage für nachfolgende rechtliche und administrative Maßnahmen bilden würden.

Lesen Sie die Pressemitteilung der Regierung:

https://kormany.hu/kormanyinfo/byd-vizsgalat