Nvidia hielt seine Jahreshauptversammlung 2026 ab und CEO Huang Jenxun machte während der Frage-und-Antwort-Runde deutlich, dass das Unternehmen den Interessen der USA Vorrang einräumen wird, wenn Geschäftsmöglichkeiten mit der nationalen Sicherheit der USA in Konflikt geraten. Er sagte unverblümt: „Die nationale Sicherheit geht vor.“
Als Reaktion auf die Befürchtungen der Aktionäre, dass Chips durch Schmuggel in eingeschränkte Länder gelangen könnten, entgegnete Huang Renxun, dass der Versuch, Rechenzentren mit geschmuggelten Produkten zusammenzubasteln, eine Sackgasse sei.
Er erklärte, dass fortschrittliche KI-Rechenzentren riesige integrierte Systeme seien, die vertrauenswürdige Hardware, Software, Netzwerke und kontinuierlichen Support erfordern. NVIDIA bietet keinen technischen Support und keine Wartungsdienste für geschmuggelte Chips. Huang bekräftigte: „Als amerikanisches Unternehmen haben wir die Pflicht, die Regierung zu unterstützen.“
Nvidia-Chips unterliegen seit 2022 Exportkontrollen nach China. Die US-Regierung hat die Exportlizenz für H200-Chips nach China im Januar 2026 offiziell genehmigt, Huang Renxun gab jedoch bekannt, dass Nvidia noch keine Einnahmen mit dem Chip erzielt hat und nicht sicher ist, ob China Produktimporte zulassen wird.
In Bezug auf die KI-Chip-Konkurrenz fügte er hinzu, dass der Token-Durchsatz der neuen Blackwell-Architektur 30-mal höher sei als der der vorherigen Generation und die Leistung pro Watt auf dem höchsten Niveau der Branche liege.
NVIDIA gab auf seiner Hauptversammlung bekannt, dass das Unternehmen plant, mehr als 50 % seines künftigen freien Cashflows durch Aktienrückkäufe und Dividenden an die Aktionäre zurückzugeben.
