Apple beschleunigt die Massenproduktion vieler neuer Produkte mit OLED-Displays, darunter die seit langem gemunkelte OLED-Version des iPad mini und das OLED MacBook Pro der neuen Generation. Die koreanischen Medien ETNews berichteten, dass Samsung Display diesen Monat mit der Massenproduktion von OLED-Panels für Apples erstes OLED-iPad mini begonnen hat, während die Massenproduktion von OLED-Panels für MacBook Pro im Juli beginnen soll, zeitgleich mit dem Start von Samsungs OLED-Produktionslinie der 8,6. Generation.

Es wird berichtet, dass das OLED iPad mini seit vielen Jahren als Teil der schrittweisen Ausweitung der OLED-Technologie durch Apple auf die iPad-Produktlinie nach dem iPhone und der Apple Watch im Umlauf ist. Im Jahr 2024 hat Apple die Führung bei der Einführung von OLED-Bildschirmen auf dem iPad Pro übernommen. Industrie-Display-Analysten gehen im Allgemeinen davon aus, dass das iPad mini das nächste Modell sein wird, und dass diese Technologie dann voraussichtlich weiter auf das iPad Air übertragen wird.
Das derzeit im Handel erhältliche iPad mini 7 verwendet immer noch ein LCD-Panel und künftige OLED-Versionen sollen deutliche Verbesserungen beim Kontrast, tiefere Schwarzleistung und Energieeffizienz bringen. Obwohl es keine genauen Nachrichten über den konkreten Erscheinungszeitpunkt des iPad mini der nächsten Generation gibt, geht die Branche allgemein davon aus, dass es etwa Ende 2026 auf den Markt kommt.
Was die Mac-Produktlinie angeht, wird das neue MacBook Pro Gerüchten zufolge ein neues Erscheinungsbild annehmen, und die Branche schließt nicht aus, es unter der Marke „MacBook Ultra“ mit einer höherwertigen Positionierung zu vermarkten. Es wird angenommen, dass das neue Modell die bestehende Mini-LED-Hintergrundbeleuchtungslösung übernimmt und offiziell auf die OLED-Display-Technologie umsteigt. In mehreren Lieferkettenberichten wurde darauf hingewiesen, dass die spezielle Gen 8.6 OLED-Produktionslinie von Samsung Display als Schlüssel für die Umstellung von Apple Mac-Produkten auf OLED gilt.
Gleichzeitig zeigen Informationen des Bloomberg-Reporters Mark Gurman und des Analysten Ming-Chi Kuo, dass dieses OLED MacBook Pro voraussichtlich auch der erste Mac sein wird, der Touch-Bedienung unterstützt. Die Veröffentlichung dieses neuen Produkts wird derzeit voraussichtlich zwischen Ende dieses Jahres und Anfang 2027 erwartet. Der konkrete Zeitpunkt wird auch durch das knappe Angebot an globalen Speicherchips und die Reaktionsfähigkeit von Apple beeinflusst.
In Bezug auf das Liefersystem sagte ETNews, dass Samsung Display und LG Display Panels für alle OLED-Produkte liefern werden, die Apple in der zweiten Hälfte dieses Jahres auf den Markt bringt. Berichten zufolge werden Samsung und LG gemeinsam OLED-Displays für das iPhone 18 Pro und iPhone 18 Pro Max liefern, während die OLED-Panels für die Apple Watch Series 12 exklusiv von LG Display geliefert werden.
In der Zwischenzeit wird erwartet, dass Samsung Display exklusiver Lieferant von Display-Panels für faltbare iPhones, OLED-iPad-Minis und OLED-MacBook-Pros wird. Dieses Layout bedeutet, dass Apple seine Abhängigkeit von Samsung im Bereich der OLED-Bildschirme für High-End- und neue Produkte weiter vertiefen wird.
In dem Bericht wurde auch erwähnt, dass der chinesische Panel-Hersteller BOE derzeit nicht in der Lage ist, in die Lieferkette des iPhone 18 einzusteigen. Der Grund soll mit Qualitätsproblemen zusammenhängen, die zuvor beim Lieferprozess für das iPhone 17 Pro aufgetreten seien. Diese Probleme führten zu Verzögerungen bei den entsprechenden Panellieferungen und beeinträchtigten somit die Teilnahme von BOE am Produktprojekt der neuen Generation.