Kürzlich löste eine mutmaßliche Werbung für „Call of Duty: Modern Warfare 4“ heftige Diskussionen unter Spielern aus. In der Werbung verwendete Activision eindeutig „dieses Jahr nicht auf dem Xbox Game Pass“ als eines seiner Verkaufsargumente und verdeutlichte damit den großen Wandel von Microsofts Strategie für Abonnementdienste.

Die Ära von CODs erstem XGP ist vorbei, Call of Duty: Modern Warfare 4 wurde als abwesend bestätigt

Laut einem ResetEra-Nutzer habe er diese Vorbestellungsanzeige für „Modern Warfare 4“ auf sozialen Plattformen gesehen. Der Hauptteil der Werbung bewirbt die „Campaign Mode Early Access“-Privilegien, die man durch Vorbestellung des Spiels genießen kann. Allerdings steht an prominenter Stelle in großer Schrift deutlich: „Dieses Jahr nicht auf dem Xbox Game Pass.“

Dies ist das erste Mal seit 2023, dass die „Call of Duty“-Reihe in der Startaufstellung des Game Pass fehlt. Sowohl „Black Ops 6“ im Jahr 2024 als auch „Black Ops 7“ im Jahr 2025 wurden am Starttag gleichzeitig über den Abo-Dienst gestartet.

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Während Microsoft im April 2026 eine Senkung der Abonnementpreise für Xbox Game Pass Ultimate und PC Game Pass ankündigte, bestätigte es auch, dass künftig veröffentlichte neue „Call of Duty“-Spiele nicht mehr am Starttag zum Dienst hinzugefügt, sondern um etwa ein Jahr verschoben und erst zur „nächsten Weihnachtszeit“ eingelagert werden.

Als Microsoft im Jahr 2023 Activision Blizzard für 69 Milliarden US-Dollar erwarb, galt die Aufnahme von „Call of Duty“ in Game Pass einst als Kernstrategie zur Förderung des Wachstums von Abonnementdiensten. Im tatsächlichen Betrieb veranlasste der „Backlash“-Effekt des Abonnementmodells auf den Verkauf teurer 3A-Meisterwerke Microsoft jedoch schließlich zu Anpassungen.

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Die neu ernannte Xbox-CEO Asha Sharma leitete die Änderung und senkte die monatliche Gebühr für Game Pass Ultimate von 29,99 $ auf 22,99 $ und die PC-Version auf 13,99 $ als Reaktion auf das negative Feedback der Spieler zur Preiserhöhung und versuchte, ein neues Gleichgewicht zwischen Abonnementwachstum und Einnahmen aus Spieleverkäufen zu finden.