Kristalina Georgieva, Präsidentin des Internationalen Währungsfonds (IWF), sagte heute, dass die digitale Kryptowährung keine echte Währung, sondern lediglich ein Anlageinstrument sei. Georgieva sagte: „Wir müssen zwischen Währungen und Vermögenswerten unterscheiden. Wenn es um Kryptowährungen geht, handelt es sich eigentlich um eine Anlageklasse. Sie können besichert werden, in diesem Sinne ist sie sicherer und weniger riskant; aber sie können auch unbesichert sein und daher eine riskantere Investition darstellen. Es handelt sich nicht wirklich um eine Währung, sondern eher um einen Geldverwaltungsfonds.“
Erst letzte Woche hat die US-Börsenaufsicht SEC (Securities and Exchange Commission) 11 Bitcoin-Spot-ETFs genehmigt und diesen 11 ETFs die Aufnahme des Handels am vergangenen Donnerstag gestattet. Dies ist ein wichtiger Meilenstein für die Kryptowährungsbranche. In den letzten fünf Jahren erlebte die Branche Turbulenzen vom Boom bis zum Abschwung.
Alesia Haas, Chief Financial Officer von Coinbase, glaubt, dass die Genehmigung des Spot-Bitcoin-ETF Billionen von Dollar an Fonds anziehen wird, die bisher nicht in der Lage waren, Kryptowährungsanlagen und Bitcoin zu erhalten. Dennoch glaubt Georgieva nicht, dass Bitcoin hinsichtlich seines Status mit dem US-Dollar mithalten kann.
Georgieva sagte: „Der Dollar ist der Dollar. Wenn es einen solchen Tag in der Zukunft gibt, liegt er auch in ferner Zukunft, und es macht wenig Sinn, jetzt darüber zu sprechen. Warum ist der Dollar heute die dominierende Währung? Das liegt an der Größe der Wirtschaft und der Tiefe des Kapitalmarkts. Ich persönlich habe es also nicht eilig, den Dollar in eine andere Währung umzutauschen.“