Zusammenfassung:
Der Kampf zwischen China und den Vereinigten Staaten dreht sich immer mehr um Wettbewerbs- und Governance-Fragen im Bereich der künstlichen Intelligenz. Nachdem das US-amerikanische Unternehmen für künstliche Intelligenz Anthropic kürzlich eine Verlangsamung der Entwicklung hochmoderner künstlicher Intelligenz gefordert und eine weitere Einschränkung des Zugangs Chinas zu fortschrittlichen Chips und Halbleiterfertigungsanlagen vorgeschlagen hatte, reagierte China kürzlich öffentlich, lehnte die entsprechenden Vorschläge klar ab und kritisierte die entsprechenden Äußerungen als übertreibende Risiken und eine Verschärfung der Konfrontation.

In letzter Zeit ist der Wettbewerb zwischen den USA und China im Bereich der künstlichen Intelligenz in den Fokus der internationalen Technologiegemeinschaft gerückt. Zuvor haben die Vereinigten Staaten kontinuierlich ihren strategischen Vorteil im Wettbewerb um künstliche Intelligenz betont, und einige amerikanische Politiker haben sogar Verbündete aufgefordert, sich den Vereinigten Staaten in Richtung der Entwicklung künstlicher Intelligenz anzuschließen. In diesem Zusammenhang haben die Initiative von Anthropic, die Entwicklung der KI zu verlangsamen, und die Kontroverse um die Initiative die externe Diskussion über die Richtung der globalen Governance der künstlichen Intelligenz weiter intensiviert.
Einschlägigen Berichten zufolge lehnte Anthropic-CEO Dario Amodei öffentlich den fortgesetzten Erwerb von Hochleistungschips für künstliche Intelligenz und fortschrittlicher Halbleiterfertigungsausrüstung durch China ab. Er ist der Ansicht, dass die Vereinigten Staaten in den nächsten drei bis fünf Jahren strengere restriktive Maßnahmen ergreifen sollten, um das Wachstum der Fähigkeiten Chinas im Bereich der künstlichen Intelligenz einzudämmen und den Vorsprung der Vereinigten Staaten auf dem Gebiet der künstlichen Intelligenz weiter auszubauen.
Amodei sagte auch, dass eine solche Politik dazu führen könnte, dass die chinesisch-amerikanischen Beziehungen stärker unter Druck geraten, er glaubt jedoch, dass entsprechende Maßnahmen notwendig sind. Er behauptete, dass es für China schwierig sei, eine verlässliche Zusammenarbeit mit anderen Ländern in der Frage der Kontrolle des Tempos der globalen Entwicklung der künstlichen Intelligenz aufzubauen, und warnte, dass, sobald China die technologische Entwicklung außerhalb des Rahmens relevanter internationaler Abkommen weiter fördere, seine Fortschritte bei der künstlichen Intelligenz zu einer Dominanz auf geopolitischer Ebene führen und somit eine ernsthafte Herausforderung für die Vereinigten Staaten darstellen könnten.
Auf den oben genannten Standpunkt reagierte der Sprecher des chinesischen Außenministeriums, Guo Jiakun, und sprach sich klar dagegen aus, die Entwicklung künstlicher Intelligenz in den Rahmen von Konfrontation und Wettbewerb zu stellen. Er sagte, dass die Schaffung von Panik, die Provokation von Konfrontationen und bösartigem Wettbewerb nicht nur nicht zur Lösung des Problems beitragen, sondern auch den globalen Steuerungsprozess für künstliche Intelligenz stören und den gemeinsamen Interessen aller Parteien schaden würden.
Gleichzeitig kritisierte auch Chinas staatliches Medium Global Times Amodeis relevante Äußerungen. Der Kommentarartikel geht davon aus, dass diese Sichtweise im Wesentlichen nach neuen Gründen für die „Eindämmung Chinas“ sucht und die darin vorgeschlagenen Maßnahmen sich alle auf die Einschränkung Chinas konzentrieren. Der Artikel beschrieb es als „Skript des Kalten Krieges“ im Bereich der künstlichen Intelligenz und glaubte, dass die relevanten Initiativen offensichtlich technologische Eindämmung und strategische Eindämmung seien.
Derzeit verschärft sich der Wettbewerb zwischen China und den Vereinigten Staaten in den Bereichen künstliche Intelligenz, Chipindustrie und internationale Regelsetzung. Es bleibt abzuwarten, ob die USA weiter auf den Verdacht Chinas reagieren werden, dass die USA die Dominanz der Entwicklung der Industrie für künstliche Intelligenz monopolisieren wollen.
Es wird allgemein erwartet, dass sich die Diskussionen zu Themen wie Steuerung der künstlichen Intelligenz, technische Zusammenarbeit und Exportkontrolle in der kommenden Zeit weiter verschärfen werden. Unter ihnen werden voraussichtlich am 24. September US-Präsident Donald Trump und der chinesische Präsident Xi Jinping zusammentreffen, wobei die Steuerung künstlicher Intelligenz voraussichtlich eines der zentralen Diskussionsthemen zwischen den beiden Parteien sein wird. Bis dahin könnten die unterschiedlichen Standpunkte zwischen den beiden Ländern zur Entwicklung künstlicher Intelligenz und zur globalen Governance weiter deutlich werden.
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