Zusammenfassung:
Linus Torvalds hat am 30. August offiziell den Linux 7.3-rc1-Kernel veröffentlicht. Das gesamte Codevolumen dieser Kandidatenversion hat 40,98 Millionen Zeilen erreicht, wovon der AMDGPU-Treibercode mehr als 6,5 Millionen Zeilen ausmacht, was etwa 16 % des gesamten Kernels ausmacht.
Der Hauptgrund, warum Linux 7.3-rc1 so riesig ist, ist die umfangreiche Einreichung von AMD. Linus erklärte in der Veröffentlichungsankündigung, dass der tatsächliche Unterschied sehr groß sei und der Grund nicht überraschend sei.

Da dies wieder eine der Veröffentlichungen ist, die viele AMD-GPU-Register-Dumps enthält, sind dieses Mal die AMD DCN6-Register-Header-Dateien ziemlich umfangreich. Diese AMD-GPU-Code- und Header-Dumps machen etwa ein Drittel des gesamten rc1-Patches aus.

Es ist besonders wichtig darauf hinzuweisen, dass das Verzeichnis drivers/gpu/drm/amd den AMDGPU-Treiber, den AMDKFD-Computertreiber und den Anzeigecode mit insgesamt 6,52 Millionen Zeilen enthält. Der klassische Radeon DRM-Treiber aus dem Katalog ist nicht enthalten.
In Linux Version 7.2 hat dieses Verzeichnis 6,35 Millionen Zeilen, und Version 7.3 hat auf dieser Basis etwa 170.000 Zeilen hinzugefügt.
Die Gesamtmenge des Kernel-Codes hat sich im Vergleich zu 40,42 Millionen Zeilen in 7.2 um etwa 560.000 Zeilen erhöht.
Unter den 40,98 Millionen Zeilen Code in 7.3-rc1 zählte das Cloc-Tool etwa 30,94 Millionen Zeilen tatsächlichen Codes, etwa 4,91 Millionen Zeilen Codekommentare und etwa 5,13 Millionen Zeilen Leerzeilen.
Diesem Trend folgend wird die Gesamtcodegröße von Linux 7.4 höchstwahrscheinlich problemlos 41 Millionen Zeilen überschreiten.
In Bezug auf Anwendungen wird AMDs DCN 6.0-Register-Dump hauptsächlich zur Unterstützung des Display-Core-Moduls von Grafikhardware der nächsten Generation verwendet. Diese Art von Hardwaredefinition wird in Form der C-Header-Datei #define in Code umgewandelt und jedes Hardwareregister und jedes Bitfeld wird in Form einer Makrodefinition erweitert.
Obwohl dies die Menge an Code erheblich erhöht, bietet es eine sofort einsatzbereite Support-Grundlage für zukünftige Hardware.
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