Zusammenfassung:
Microsoft treibt weiterhin das Projekt zur Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche von Windows 11 voran, und die alten Systemfenster, die Windows-Benutzer seit Jahrzehnten begleiten, haben endlich eine neue Runde von Transformationsplänen eingeläutet. Der Leiter des Designteams erklärte kürzlich öffentlich, dass das Unternehmen weiterhin daran arbeite, die im System verbliebenen klassischen Schnittstellenelemente zu bereinigen und zu aktualisieren. Obwohl Windows 11 schon seit vielen Jahren auf dem Markt ist, gibt es im System tatsächlich immer noch eine große Anzahl von Dialogfeldern und Einstellungsfenstern aus der frühen Windows-Ära. Diese Komponenten hinken nicht nur optisch offensichtlich den modernen Designsprachen hinterher, sondern sind auch seit langem ein wichtiger Grund für Nutzer, sich über die inkonsistente Windows-Oberfläche zu beschweren.

Microsoft hat in den letzten Jahren eine Reihe klassischer Komponenten modernisiert. Beispielsweise wurde in einigen Schnittstellen des Task-Managers, des Datei-Explorers, des Druckeinstellungsfensters und mehrerer Systemeinstellungsseiten sukzessive die Designsprache Fluent Design eingeführt, die Fenster mit abgerundeten Ecken, moderne Schriftarten, neue Symbolsysteme und einheitliche Farbstile verwendet.
Der Designdirektor von Microsoft gab jedoch zu, dass diese Arbeit noch lange nicht abgeschlossen ist. Es gibt immer noch viele historische Legacy-Komponenten in Windows, von denen einige auf Windows-Versionen vor mehr als zehn Jahren oder sogar noch früher zurückgehen. Die Bedienfeldseiten, Eigenschaftenfenster und verschiedenen Systemdialogfelder, mit denen viele Benutzer vertraut sind, behalten tatsächlich immer noch das visuelle Design der alten Ära bei.

Microsoft gab an, dass der Grund dafür, dass diese Komponenten nicht vollständig ersetzt wurden, nicht darin liegt, dass das Unternehmen sie ignoriert, sondern darin, dass Windows selbst extrem groß ist und über eine erstaunliche Anzahl an Kompatibilitätsschnittstellen und traditionellen Funktionsmodulen verfügt. Bei jeder Änderung muss sichergestellt werden, dass sie keine Auswirkungen auf Unternehmensumgebungen, Spezialsoftware und die große Anzahl von Anwendungen hat, deren Ausführung auf diese Schnittstellen angewiesen ist.
Daher bevorzugt Microsoft eine schrittweise Austauschstrategie, anstatt alte Komponenten vollständig zu entfernen. Unter der Voraussetzung, die Kompatibilität sicherzustellen, wird die alte Schnittstelle schrittweise auf das moderne Design-Framework migriert.

Laut von Microsoft veröffentlichten Informationen werden in zukünftigen Updates weitere „alte Dialogfelder“ neu gestaltet. Diese Schnittstellen werden eine visuelle Sprache übernehmen, die dem Gesamtstil von Windows 11 entspricht, einschließlich eines einheitlichen Layouts, moderner interaktiver Elemente und einer besser koordinierten Unterstützung des Dunkelmodus.

Microsoft ist davon überzeugt, dass die Konsistenz der Benutzeroberfläche nicht nur mit der visuellen Schönheit zusammenhängt, sondern sich auch direkt auf das Benutzererlebnis auswirkt. Wenn Benutzer in verschiedenen Bereichen des Systems häufig auf Fenster mit völlig unterschiedlichen Stilen stoßen, fühlen sie sich fragmentiert. Ein einheitliches Designsystem kann die Lernkosten senken und das Benutzererlebnis insgesamt verbessern.
Tatsächlich hat Microsoft seit der Veröffentlichung von Windows 11 die Vereinheitlichung der Benutzeroberfläche als eines seiner langfristigen Ziele aufgeführt. Von der App „Einstellungen“, die nach und nach die Systemsteuerung ersetzt, bis hin zur Überarbeitung des Explorers, der Benutzeroberfläche des Sperrbildschirms und des Benachrichtigungscenters hat das Unternehmen Fortschritte in diese Richtung gemacht.

Viele Benutzer wiesen aber auch darauf hin, dass auch heute noch Spuren von Designs von Windows XP, Windows 7 oder noch früher in Windows 11 zu finden sind. Einige tief versteckte Systemeigenschaftsseiten und Konfigurationsfenster wirken, als gehörten sie zu zwei verschiedenen Epochen der modernen Windows-Oberfläche.

Microsoft scheute sich nicht davor zurück, räumte jedoch ein, dass diese historischen Komponenten immer noch existieren, und erklärte, dass die nachfolgenden Transformationsarbeiten weiter voranschreiten würden. Das Designteam betonte, dass Windows als jahrzehntealte Softwareplattform bei Modernisierungen und Upgrades sowohl Innovation als auch Kompatibilität berücksichtigen muss, sodass der gesamte Prozess nicht über Nacht erfolgen kann.
Brancheninsider glauben, dass die öffentliche Erklärung von Microsoft bedeutet, dass zukünftige Versionen von Windows 11 weiterhin auf einer einheitlichen Oberfläche aktualisiert werden. Obwohl Benutzer möglicherweise nicht alle alten Fenster in kurzer Zeit vollständig verschwinden sehen können, wird erwartet, dass nach und nach immer mehr klassische Dialogfelder, die tief im System verborgen sind, durch ein neues Erscheinungsbild ersetzt werden, das der modernen Ästhetik entspricht.
Für Benutzer, die der Entwicklung des Windows-Designs schon seit langem Aufmerksamkeit schenken, bedeutet dies auch, dass diese Schnittstellenelemente mit dem Spitznamen „Systemfossilien“ endlich in die Endphase des Ausstiegs eintreten.
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