Die Artemis-III-Mission der NASA wird die Prototypen der Mondmodule von SpaceX und Blue Origin im niedrigen Erdorbit vollständig testen

📅 2026-09-18

Zusammenfassung:

Die Nationale Luft- und Raumfahrtbehörde (NASA) treibt ihren großen Plan für die Rückkehr zum Mond stetig voran und hat die Übungsstruktur für die Artemis-III-Mission offiziell fertiggestellt. Dem neuesten Missionsplan zufolge soll Artemis 3, dessen Start für 2027 geplant ist, als wichtige „All-Elemente-Orbitalprobe“ vor der bemannten Mondlandung dienen. Die Astronauten der Raumsonde Orion (Orion) werden Rendezvous- und Andocktests mit kommerziellen Prototypen von Mondmodulen durchführen, die von der Space Exploration Technology Company (SpaceX) und Blue Origin im erdnahen Orbit gebaut wurden, um die komplexe Orbitalmanövrierfähigkeit im Weltraum umfassend zu testen.


Als Grundlage für die erste bemannte Rückkehrmission zur Mondoberfläche seit Apollo 17 im Jahr 1972 plant die NASA, im Jahr 2028 die Artemis-4-Mission durchzuführen, um Astronauten offiziell auf dem Mond zu landen. Zuvor wird die Artemis-3-Mission einen strengen Teststandort in der Erdumlaufbahn einrichten. Die beiden Giganten der kommerziellen Luft- und Raumfahrt werden ihre eigenen kommerziellen Trägerraketen einsetzen, um die Testnutzlast des Mondmoduls in die Umlaufbahn zu bringen, während das Artemis-3-Astronautenteam an Bord der Schwerlastrakete Space Launch System (SLS) der NASA und der Raumsonde Orion starten wird.

Bei der konkreten Missionsdurchführung haben die beiden kommerziellen Mondlandefähren unterschiedliche Testschwerpunkte. Der Blue Moon-Testlander von Blue Origin basiert auf der Architektur des bemannten Landers Mark 2 und ist mit wichtigen Avionik-, Flugsoftware- und Lagekontrollsystemen ausgestattet. Die Raumsonde Orion wird seitlich andocken. Zu diesem Zeitpunkt öffnen tatsächlich bis zu zwei Astronauten in orangefarbenen Überlebensschutzanzügen der Besatzung die Tür und betreten die Kabine, um das Environmental Control and Life Support System (ECLSS) und die internen Funktionen zu überprüfen. Beim Andocktest mit dem Starship-Mondlandemodul-Prototyp von SpaceX wird sich die NASA darauf konzentrieren, das in ihrem Nasenkegel installierte Andocksystem zu verwenden, um die allgemeine Steuerbarkeit der Fluglage und die Kommunikationsinteraktionslogik des Orion-Raumschiffs und der 52 Meter hohen riesigen Raumschiffbaugruppe im Orbit zu testen.

Es ist erwähnenswert, dass Artemis 3 auch einen beispiellosen technischen Test für die Fähigkeiten zur Koordinierung globaler Weltraumstarts darstellen wird. In einem relativ kurzen Zeitfenster werden nacheinander die drei schubstärksten Raketentypen der Welt gezündet und abgehoben. Dem Plan zufolge wird zunächst die Mondlandefähre von Blue Origin gestartet und kann bis zu 30 Tage im „Parkorbit“ auf eine Selbstinspektion warten. Dann wird die SLS-Rakete die Raumsonde Orion in die Umlaufbahn bringen und die erste Andockrunde abschließen. Nach Abschluss dieser Evaluierungsphase wird die Raumschiff-Testmaschine von SpaceX abheben und die zweite Runde des Rendezvous und Andockens an Orion durchführen. Nach Abschluss der Mission kehren die Astronauten an Bord der Raumsonde Orion sicher zur Erde zurück und tauchen im Pazifischen Ozean ab.

Jeremy Parsons, Direktor des Artemis-Programms der NASA, kommentierte, dass Artemis 3 ein äußerst präzise choreografiertes „Weltraumballett“ sein wird. Die hochintensive Startsequenz, die mehrere Startstationen umfasst, sowie der Datenaustausch und -fluss zwischen Bodenkontrollnetzwerken und Mess- und Kontrollstandorten werden es zu einer der komplexesten und ehrgeizigsten Missionen in der Geschichte der NASA machen. Indem die NASA die potenziellen Risiken von Software und Hardware im niedrigen Erdorbit im Voraus aufdeckt und die Zuverlässigkeit der beiden Mondlandefähren vollständig überprüft, wird sie eine solide Grundlage für die Sicherheit legen, wenn Astronauten im Jahr 2028 den Mondsüdpol betreten.

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