Die Biden-Regierung hat am Mittwoch einen hochrangigen Berater des Weißen Hauses zum Direktor des neuen Artificial Intelligence Security Institute ernannt, berichtete Associated Press. Elizabeth Kelly wird das Artificial Intelligence Security Institute am National Institute of Standards and Technology des Handelsministeriums leiten. Kelly, derzeit wirtschaftspolitischer Berater von Präsident Joe Biden, spielte eine wesentliche Rolle bei der Ausarbeitung der Ende Oktober unterzeichneten Durchführungsverordnung zur Gründung des Instituts.

Lael Brainard, Direktorin des National Economic Council des Weißen Hauses, sagte in der Ankündigung, dass Kelly „die Technologie- und Finanzregulierungsagenda des Präsidenten entwickelt und hart daran gearbeitet hat, eine breite Koalition von Interessengruppen aufzubauen.“

Das neu gegründete Institut wird eine Schlüsselrolle bei der Förderung der technologischen Entwicklung spielen. Bis Juli werden „Red-Team“-Teststandards für große KI-Entwickler erstellt, um sicherzustellen, dass Systeme für Verbraucher und Unternehmen sicher sind.

Die Regierung ist davon überzeugt, dass Sicherheitstests notwendig sind, um die Vorteile der sich schnell entwickelnden Technologie zu nutzen und ein Maß an Vertrauen für eine breitere Einführung künstlicher Intelligenz zu schaffen.

Die Bundesregierung hat vor kurzem damit begonnen, Unternehmen im Bereich der künstlichen Intelligenz dazu zu verpflichten, ihre Systeme zu testen. Bisher fehlen den Tests jedoch einheitliche Standards, die das Institut im Sommer fertigstellen will.

Kelly ist Absolventin der Yale Law School und hat laut ihrer LinkedIn-Seite auch im Weißen Haus von Obama und bei der Finanzfirma Capital One gearbeitet.