Am 4. Oktober, Pekinger Zeit, gegen 17:45 Uhr Pekinger Zeit gab die Königlich Schwedische Akademie der Wissenschaften in Stockholm, der Hauptstadt Schwedens, bekannt, dass der Nobelpreis für Chemie 2023 an Moungi G. Bawendi, Professor am Massachusetts Institute of Technology in den Vereinigten Staaten, und Louis E. Brus, Professor an der Columbia University, und Alexey I. Ekimov, Wissenschaftler an der American Nanocrystal Technology, in Anerkennung ihrer Beiträge zur Entdeckung und Entwicklung von Quantenpunkten verliehen werden.
Die Gewinner des Nobelpreises für Chemie 2023: Moungi G. Bawendi, Professor am Massachusetts Institute of Technology, Louis E. Brus, Professor an der Columbia University, und Alexey I. Ekimov, Wissenschaftler bei der American Nanocrystal Technology Company.
Das Preisgeld für jeden Nobelpreis im Jahr 2023 wird von 10 Millionen schwedischen Kronen im letzten Jahr auf 11 Millionen schwedische Kronen, etwa 7,25 Millionen RMB, steigen.
Der Chemiepreis ist eines der Forschungsgebiete, die im Testament des schwedischen Chemikers und Erfinders des Nitroglycerin-Dynamits Alfred Bernhard Nobel zur Schaffung von Preisen erwähnt werden.
„Die oben genannten Zinsen werden in fünf gleiche Teile geteilt und wie folgt verteilt: /---/Ein Exemplar für die Person, die die wichtigste Entdeckung oder Verbesserung in der Chemie gemacht hat...“ Am 27. November 1895 unterzeichnete Nobel in Paris sein drittes und letztes Testament und hinterließ den größten Teil seines Vermögens für die Gründung einer Reihe von Auszeichnungen, des Nobelpreises.
Die Nobelpreismedaille wurde erstmals 1901 verliehen. Bild: Alexander Mahmoud
Nach Angaben der offiziellen Website des Nobelpreises (www.nobelprize.org) erhielten zwischen 1901 und 2022 insgesamt 189 Menschen den Nobelpreis für Chemie.
Der bisher älteste Träger des Nobelpreises für Chemie ist der amerikanische Physiker John B. Goodenough. Er war 97 Jahre alt, als er 2019 den Chemiepreis gewann. Er ist auch der älteste Nobelpreisträger aller Kategorien.
Der bislang jüngste Träger des Nobelpreises für Chemie ist der französische Physiker Frédéric Joliot. Er war erst 35 Jahre alt, als er 1935 zusammen mit seiner Frau Irène Joliot-Curie den Nobelpreis für Chemie erhielt.
Der britische Biochemiker Frederick Sanger und der amerikanische Chemiker K. Barry Sharpless gewannen beide zweimal den Nobelpreis für Chemie.