Staub ist einer der wichtigsten Faktoren, die menschliche Aktivitäten auf der Mondoberfläche erschweren. Während die NASA und andere Organisationen in den kommenden Jahren ehrgeizige Mondprojekte vorantreiben, haben Forscher eine neue Möglichkeit zum Bau von Straßen und Landeplätzen vorgeschlagen, um die Ausbreitung von Staub einzudämmen.
Forscher haben ein Verfahren entwickelt, um mit leistungsstarken Lasern Straßen und Landeplätze auf dem Mond zu pflastern. Die Technologie könnte dazu beitragen, den Grundstein für eine dauerhafte Mondinfrastruktur zu legen und dabei nur minimale Ressourcen auf der Erde zu benötigen.
Jedes Mal, wenn ein Rover über die Mondoberfläche fährt oder ein Raumschiff landet und abhebt, wird viel Staub aufgewirbelt. Aufgrund der schwachen Schwerkraft des Mondes bleibt Staub viel länger in der Luft als auf der Erde und verursacht im Laufe der Zeit schwere Schäden an Landegeräten und anderen Geräten. Das Landen und Bewegen von Gegenständen auf gepflasterten Flächen kann sehr hilfreich sein.
Bei der Methode werden Spiegel und linsenartige Geräte verwendet, um das Sonnenlicht zu bündeln und Staub in einen glasähnlichen Zustand zu schmelzen. Ingenieure gossen geschmolzenes Gestein in Dreiecke und ordneten sie in einem gitterartigen Muster an, um den Bürgersteig zu bilden.
Die Forscher testeten diesen Prozess erfolgreich, indem sie einen 12-Kilowatt-Kohlendioxidlaser anstelle einer Sonnenlupe verwendeten und ihn auf simuliertem Mondboden verwendeten. Während die Ausrüstung von der Erde transportiert werden müsste, könnte sie eine effiziente Möglichkeit bieten, zum Aufbau einer dauerhaften Mondbasis unter Verwendung vorhandener Materialien beizutragen und so die Kosten zu minimieren.
Nationale Raumfahrtorganisationen werden versuchen, Möglichkeiten zu entwickeln, die natürlichen Ressourcen des Mondes zu nutzen, um die Nachhaltigkeit bei der Durchführung künftiger Mondmissionen zu verbessern. In diesem Jahr werden mehrere Missionen mit unterschiedlichem Erfolg durchgeführt.
Zwei Lander, eine Zusammenarbeit zwischen der russischen Regierung und einem privaten japanischen Unternehmen, scheiterten, als sie jeweils auf dem Boden abstürzten. Japans Versuch könnte die erste Landung einer Nichtregierungsorganisation sein.
Unterdessen war Indien nach Russland, den USA und China das vierte Land, das im August auf dem Mond landete. Obwohl Indiens Lander nach einem Stromausfall auf der Mondoberfläche nicht wieder zum Leben erweckt werden konnte, bestätigten die Messungen der Mission das Vorhandensein von Schwefel im Mondboden, was künftige Erkundungsbemühungen ausweiten könnte.
Das Artemis-Programm der NASA hofft, in den nächsten Jahren zum ersten Mal seit den Apollo-Missionen in den 1970er Jahren wieder Menschen auf den Mond zu bringen. Darüber hinaus planen die NASA und China, bis zum Ende des Jahrhunderts eine nuklearbetriebene Mondbasis zu bauen, und bis 2040 können 3D-Drucker Häuser auf der Mondoberfläche bauen.