Die Arbeitsverhandlungen zwischen Samsung Electronics und seiner größten Gewerkschaft scheiterten, da beide Seiten keine Einigung über Themen wie Gehalt und leistungsorientierte Vergütungssysteme erzielen konnten.Nach dem Ende der dreitägigen „Abschlussverhandlungen“ kündigte die Samsung Electronics National Labour Union (NSEL) an, dass sie den Streik aufgrund des Scheiterns der Verhandlungen auf unbestimmte Zeit fortsetzen werde.

NSEL hat seit dem 8. Juli einen unbefristeten Generalstreik begonnen. Die Gewerkschaft fordert eine Erhöhung des Grundgehalts aller Mitglieder um 3,5 %, einen zusätzlichen freien Tag zum Gedenken an die Gründung der Gewerkschaft und eine Verbesserung des Leistungslohnsystems. Darüber hinaus fordern sie auch eine Entschädigung für den durch den Streik verursachten wirtschaftlichen Schaden.

Die Verhandlungen vom 29. bis 31. Juli galten als letzte Chance zur Beilegung des Streits, doch trotz intensiver Gespräche konnte keine Einigung erzielt werden.

Die repräsentativen Tarifverhandlungsrechte von NSEL laufen am 4. August aus und wenn eine andere Gewerkschaft Tarifverhandlungsrechte beansprucht, verliert NSEL seinen repräsentativen Status und kann den Streik nicht aufrechterhalten. Dies verleiht der Situation ein Gefühl der Dringlichkeit, da die Handlungsfähigkeit der Gewerkschaft auf dem Spiel steht.

NSEL besteht hauptsächlich aus Mitarbeitern der Halbleitersparte, die im vergangenen Jahr aufgrund des Abschwungs auf dem Halbleitermarkt keine Leistungsvergütung erhielten. Dieser wirtschaftliche Kontext befeuerte Gewerkschaftsforderungen und anschließende Streiks.

Der aktuelle Streik folgt auf Dutzende Verhandlungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern seit letztem Jahr über eine Lohnvereinbarung für 2023 und 2024.

Die aktuelle Situation ist, dass die beiden Parteien keine Einigung erzielt haben und in eine Sackgasse geraten sind. Die repräsentativen Verhandlungsrechte von NSEL laufen bald aus, und die Situation steht unmittelbar bevor und könnte die Dynamik des Streits verändern.