Laut ausländischen MedienberichtenDie Vereinigten Staaten und Japan stehen kurz vor einer Einigung über Exportkontrollen für Chinas Halbleiterindustrie. Quellen zufolge machen beide Seiten trotz Bedenken während der Verhandlungen weiter Fortschritte.Berichten zufolge hoffen die USA auf die Verabschiedung der „Foreign Direct Product Rule“ (FDPR), die vorschreibt, dass auch Technologieprodukte, die außerhalb der USA hergestellt werden, eine Exportlizenz beantragen müssen, bevor sie nach China verkauft werden dürfen, sofern sie bestimmte amerikanische Software oder Technologie verwenden.

Diese Regel wird auch eine Reihe internationaler Hersteller von Halbleiterausrüstungen betreffen, darunter Tokyo Electronics aus Japan und ASML aus den Niederlanden.

Ein japanischer Beamter stellte jedoch fest, dass die Verhandlungssituation „ziemlich fragil“ sei, da Japan befürchtet, dass China Vergeltungsmaßnahmen ergreifen könnte, wie beispielsweise die Einschränkung der Ausfuhr wichtiger Mineralien, was ein großes Risiko für die japanische Produktion darstellt, die auf diese Materialien angewiesen ist.

In den letzten Monaten haben die Vereinigten Staaten mehrmals Beamte nach Japan und in die Niederlande geschickt, um zu besprechen, wie die Exportkontrollpolitik der drei Parteien koordiniert werden kann.

Obwohl einige Fortschritte erzielt wurden, sind die japanische Regierung und Wirtschaftskreise besorgt über die möglichen wirtschaftlichen Folgen einer gemeinsamen Einführung von Kontrollen gegen China.