Bitcoin baute seine Zuwächse aus und erreichte den höchsten Stand seit Mai letzten Jahres, wobei die Zuwächse durch die Erwartung einer neuen Nachfrage nach börsengehandelten Fonds (ETFs) angetrieben wurden. Bitcoin stieg einmal um 11,5 % und überschritt 35.000 US-Dollar. Zum Zeitpunkt der Drucklegung lag der Transaktionspreis bei 34.437,50 US-Dollar. Der Aufschwung hat in diesem Jahr bisher mehr als 100 % erreicht, verglichen mit dem letzten Jahr, als die digitalen Vermögenswerte einbrachen.
Die mögliche Zulassung des ersten US-Spot-Bitcoin-ETF in den kommenden Wochen befeuert die spekulative Nachfrage nach Bitcoin. Auch die Vermögensverwalter BlackRock und Fidelity Investments liefern sich einen Wettlauf um die Einführung solcher Produkte.
Die SEC hat sich bisher gegen ETFs ausgesprochen, die Direktinvestitionen in Bitcoin ermöglichen würden, und verwies auf Risiken wie Betrug und Manipulation im zugrunde liegenden Markt. Der Antrag des Investmentriesen löste Spekulationen aus, dass die Agentur einlenken würde.
Ethereum sprang am Dienstag auf über 1.800 US-Dollar, die Performance anderer Kryptowährungen war jedoch gemischt. Beispielsweise gaben Solana und Dogecoin den Großteil ihrer anfänglichen Gewinne wieder ab.
Bitcoin bleibt deutlich unter seinem Rekordhoch aus der Pandemie-Ära von fast 69.000 US-Dollar im Jahr 2021, da steigende Zinssätze die Nachfrage nach riskanten Vermögenswerten beeinträchtigen. Die Korrelation von Bitcoin mit Vermögenswerten wie Aktien, Anleihen und Gold hat sich in letzter Zeit abgeschwächt, was die Frage aufwirft, ob Mainstream-Investoren ausgestiegen sind.
„Die Liquidität ist etwas besser als zuvor“, sagte Justind‘ Anethan, Leiter der Geschäftsentwicklung für den asiatisch-pazifischen Raum beim Krypto-Marktmacher Keyrock. „Die Preise haben sich inzwischen erholt und damit einher geht eine gewisse Liquidität – aber immer noch nichts im Vergleich zur Hektik von 2020-2021.“