Im Jahr 1986 verwendete John Watson Mudejarra-Mangrovenrinde, um Schmerzen zu lindern, nachdem er von einem Krokodil angegriffen worden war. Sein Ansatz weckte das Interesse von Professor Ron Quinn an der Griffith University, was zu einer Zusammenarbeit zwischen dem Volk der Nikinamangala und der Universität führte. Ihre Forschung kombinierte traditionelles Wissen mit westlicher Wissenschaft, um schmerzlindernde Verbindungen in der Rinde zu identifizieren.
1986 wurde John Watson von einem Krokodil der Finger abgebissen. John, ein Nyikina Mangala-Mann aus der Aborigine-Gemeinschaft Jarlmadangah Burru in Kimberley, wandte sich zur Schmerzlinderung der Rinde des Mudjala-Mangrovenwaldes zu, kaute einen Rindenstreifen und trug ihn auf seine Wunden auf.
Professor Ron Quinn AM von der Griffith University hörte von Johns Erfahrungen und seiner Verwendung von Mudgara-Rinde und zeigte großes Interesse.
Unter der Leitung der Professoren John und Quinn haben die Nyikina Mangala-Leute eine langjährige Partnerschaft mit der Griffith University aufgebaut, um zu untersuchen, welche Wirkstoffe die Rinde enthalten könnte.
bahnbrechende Entdeckung
Durch die Kombination jahrtausendealten traditionellen Wissens mit westlicher Wissenschaft wurde ein neues natürliches Heilmittel gegen starke Schmerzen entdeckt. Aus diesem Grund wurden die Professoren John und Quinn zu den ersten Preisträgern des Traditional Knowledge Innovation Award des Australian Institute of Technology Science and Engineering ernannt.
Die Rinde enthält zwei Klassen von Verbindungen: eine, die gegen entzündliche Schmerzen wirksam ist, und eine andere, die Schäden am Ischiasnerv reduzieren kann. Aus der komplexen Mischung in der Rindenpaste stellen wir ein topisches Gel her. John und Ron hoffen, dass das Gel den Athleten bei den Olympischen Spielen 2032 in Brisbane zur Verfügung stehen wird, was ein Zeichen dafür ist, dass traditionelles Wissen weit verbreitet ist und gleichzeitig das Eigentum der Aborigines erhalten bleibt.
Heute werden bei der jährlichen nationalen Preisverleihung der Academy of Technological Sciences and Engineering neue Methoden zur Schmerzlinderung gewürdigt, die traditionelles Wissen mit westlicher Wissenschaft, die Verwendung recycelter Nebenprodukte zur Entwicklung grüner Energie und revolutionäre neue Wege zur Erreichung einer nachhaltigen Entwicklung in der Rind- und Hammelfleischindustrie verbinden.
Preisgekrönte Ingenieure und technische Experten der Australian School of Technology, Science and Engineering (ATSE) wurden am 26. Oktober im Rahmen einer Zeremonie im National Arboretum in Canberra für ihre Pionierarbeit zu den schwierigsten Problemen Australiens, darunter Klimawandel, Bergbau, Plastikmüll, Batterietechnologie und Lebensmittelsicherheit, ausgezeichnet.
Dr. Katherine Woodthorpe AOFTSE, Präsidentin der Australian Association for Science and Technology Education (ATSE), sagte, dass der Innovationsgeist, die Tatkraft und der Einfluss der Gewinner ein Beispiel dafür seien, wie australische Forschungsergebnisse genutzt werden können, um die Spielregeln zu ändern.