OpenAI hat ein neues Tool für künstliche Intelligenz „DeepResearch“ veröffentlicht, das zeitaufwändige Online-Rechercheaufgaben für Benutzer durchführen soll und viele Bereiche von komplexen wissenschaftlichen Problemen bis hin zu Fahrzeugempfehlungen abdeckt. Das neue Tool erweitert die Palette der KI-Agenten des Startups weiter.
Es kann zwischen 5 und 30 Minuten dauern, bis DeepResearch seine Aufgabe erledigt hat – tiefer in das Web einzutauchen, während Sie unterwegs sind oder an anderen Aufgaben arbeiten. Die endgültige Ausgabe erscheint im Chat in Form von Berichten, und bald werden den Benutzern auch eingebettete Bilder, Datenvisualisierungen und andere Analyseausgaben für mehr Klarheit angezeigt. Diesmal hat es seine Fähigkeiten erheblich verbessert. Beispielsweise erreichte DeepResearch bei „Man's Last Exam“ eine beeindruckende Genauigkeit von 26,6 % und übertraf damit seinen nächsten Konkurrenten DeepSeekR1, der weniger als 10 % erreichte, bei weitem. Dieser Sprung unterstreicht die Fähigkeiten des Systems zur iterativen Optimierung und strukturierten Synthese und beweist, dass bei der schnellen Entwicklung künstlicher Intelligenz einige Aufgaben tatsächlich Zeit brauchen.
In einem Blogbeitrag am Sonntag gab OpenAI bekannt, dass der Dienst mit dem Namen „DeepResearch“ ausgewählten zahlenden Kunden über seinen Online-Chatbot ChatGPT zur Verfügung stehen wird. Das Tool kann anhand von Benutzeranweisungen online nach Texten, Bildern, PDF-Dateien und vom Benutzer hochgeladenen Dateien suchen und anschließend einen detaillierten Bericht erstellen. OpenAI vergleicht diese Fähigkeit mit der eines Forschungsanalysten und betont, dass es in „zig Minuten“ erledigen kann, wofür eine Person normalerweise „Stunden“ brauchen würde.
OpenAI erinnert Benutzer jedoch auch daran, dass sich „DeepResearch“ noch in einem frühen Stadium befindet und fiktive Informationen möglicherweise mit Fakten verwechseln kann und möglicherweise Schwierigkeiten hat, Gerüchte von genauen Informationen zu unterscheiden. Zudem sei dieses Recherchetool „sehr rechenintensiv“ und Erstnutzer könnten nur 100 Anfragen pro Monat stellen.