Am Vorabend der Tesla Cybertruck-Lieferveranstaltung äußerte Carter Braxton Worth, ein bekannter Wall-Street-Technologieanalyst sowie Gründer und CEO von Worth Charting, Zweifel am Erfolg dieses elektrischen Pickups. Voss sagte in einem Interview über den Cybertruck: „Ich finde es cool, bis man eines Tages in die Garage geht und merkt: ‚Oh mein Gott, das Ding ist hässlich‘, und dann fährt man ihn nie wieder.“

In diesem Interview verglichen zwei andere Analysten den Cybertruck mit dem „Apple Newton“ unter den Elektrofahrzeugen und bezogen sich dabei auf Apples erfolglosen tragbaren persönlichen digitalen Assistenten, der 1992 auf den Markt kam.

Was die Performance der Tesla-Aktie betrifft, bemerkte Vos: „Sie ist auf dem gleichen Niveau wie vor drei Jahren, mit großer Volatilität, aber keinen wirklichen Fortschritten.“

Voss ist nicht der Einzige, der das Design des Cybertrucks kritisiert. Andere, darunter „Shark Tank“-Investor Kevin O’Leary und der berühmte Autodesigner Frank Stephenson, äußerten ähnliche Ansichten. Jim Farley, CEO der Ford Motor Company, sagte auch, dass er den Cybertruck eher als „cooles High-End-Produkt, das vor einem Hotel geparkt wird“ sieht, als als ein Produkt, das für „Leute, die tatsächlich echte Jobs machen“, entwickelt wurde.

Vos' Äußerungen sorgten jedoch für Unmut bei Tesla-Fans. Sawyer Merritt, Analyst für Elektrofahrzeuge, kommentierte: „Die Vorbestellungen von Cybertruck werden auf schätzungsweise 2,1 Millionen Fahrzeuge geschätzt, und der Gesamtumsatz könnte 150 Milliarden US-Dollar erreichen. Wenn nur 40 % in Bestellungen umgewandelt werden, sind das immer noch mehr als 50 Milliarden US-Dollar.“