Da die Risikobereitschaft an den Finanzmärkten wieder zunimmt, nähert sich Bitcoin erneut der 100.000-Dollar-Marke. Bitcoin stand in den letzten Wochen unter Abwärtsdruck, da die Zollpolitik von Donald Trump einen Einbruch an den Aktienmärkten und den Märkten für digitale Vermögenswerte auslöste. Am 20. Januar, dem Tag, an dem Trump zum zweiten Mal das Amt des Präsidenten der Vereinigten Staaten antrat, erreichte der Preis von Bitcoin ein Rekordhoch von etwa 109.000 US-Dollar und fiel dann um 30 %.

Bitcoin stieg um 3,1 % auf 97.483 US-Dollar, den höchsten Stand seit dem 21. Februar. Bitcoin erreichte zuletzt am 7. Februar 100.000 US-Dollar. Viele kleinere Münzen verzeichneten am Donnerstag noch größere Zuwächse, wobei Dogecoin um 4,8 % und Ethereum um 3,3 % zulegten.


Diese Aufstiegsrunde von Bitcoin geht mit einem Anstieg des Spotmarktes einher, während die Nachfrage nach Derivaten, die normalerweise zur Hebelung eingesetzt werden, schleppend ist. Dies zeigt, dass sich die Bitcoin-Preise von der Dominanz makroökonomischer Faktoren wie Inflation und Zöllen hin zu einer Dominanz des Momentum-Handels verlagert haben.

Daten zeigen, dass börsengehandelte Fonds (ETFs), die Bitcoin und Ethereum abbilden, letzte Woche Zuflüsse von mehr als 3,2 Milliarden US-Dollar verzeichneten.