Zusammenklappbare Elektroroller sind so konzipiert, dass sie in einen Rucksack oder sogar einen Rucksack passen, aber der japanische Hersteller von persönlichen Mobilitätsgeräten, Shimizu, strebt danach, „kleiner“ zu werden. Das Unternehmen entwickelt derzeit einen Prototyp weiter, der nach eigenen Angaben das kleinste und leichteste Elektroauto der Welt sein wird. Obwohl wir noch nicht behaupten können, dass es das kleinste und leichteste Elektrofahrzeug der Welt ist, beeindruckt das Arma-Faltrad mit nur 4,5 kg auf jeden Fall.

Dieser „Last-Meile-Transport“ lässt sich schnell auf die Länge und Breite eines Blattes Druckerpapier zusammenpacken und passt in eine Umhängetasche oder einen Tagesrucksack ... oder kann mit den integrierten Griffen wie eine Aktentasche herumgetragen werden.

Der Arma ist ein sehr praktisches Werkzeug für den Stadtverkehr, insbesondere wenn Sie ihn in öffentlichen Verkehrsmitteln, in Büro- oder Wohnhochhäusern und in Einzelhandelsgeschäften mitnehmen. Darüber hinaus verfügt Arma über eine Funktion, die bei zusammenklappbaren Elektromotorrädern aller Größen selten ist: eine batteriewechselbare Plattform, die es Benutzern ermöglicht, neue Batterien schnell auszutauschen.

Shimizu schätzt, dass jede 3,5-Ah-36-Volt-Lithiumbatterie dem 250-Watt-Motor eine Reichweite von 7 bis 9 Meilen (11 bis 14,5 Kilometer) verleiht, Arma befindet sich jedoch noch im Prototypenstadium und die endgültigen Spezifikationen können sich ändern. Die Höchstgeschwindigkeit wird voraussichtlich 14,9 mph (24 km/h) betragen. Die Batterie befindet sich in der zentralen Karosserieschale, die das Lenkrohr und die Fußpedale des Rollers verbindet. Über den USB-C-Anschluss lässt es sich schnell aufladen, die Ladezeit beträgt etwa zwei Stunden.

Im Gegensatz zum klassischen Eingelenk-Scooter-Stange-/Pedal-Klappmechanismus verwendet der Arma ein Mehrgelenk-Design, das ein kleineres Packen ermöglicht. Die beiden Fußstützen können jeweils um das Hinterrad geklappt werden, um die untere Hälfte der Box zu bilden, und anschließend um das eingeklappte Vorderrad geschwenkt werden. Oben lässt sich der Lenker nach innen klappen, sodass sich das Gabelschaftrohr über die gesamte Länge in der Mitte in drei Abschnitte faltet und so die Oberseite der Box bildet. Laut Shimizu dauert der Vorgang weniger als 30 Sekunden und hofft, dass er bei der Produktionsversion schneller abläuft.

Die verpackte Arma misst jeweils 210 x 297 mm (8,3 x 11,7 Zoll) in der Höhe und Breite, was genau der Größe eines Blattes A4-Papier entspricht (entspricht 8,5 x 11 Zoll internationalem Druckpapier in den USA). Mit einer Tiefe von 3,8 Zoll (96 mm) im zusammengepackten Zustand ist der Arma natürlich viel dicker als Papier, aber dennoch kompakt genug, um in einen Rucksack, eine Laptoptasche, eine Aktentasche oder eine Handtasche zu passen. Es wiegt nur 4,5 kg und ist daher auch mit ein oder zwei Ersatzbatterien für zusätzliche Reichweite nicht sperrig.

Der Lenker des Arma verfügt über einen Gas- und Bremsknopf sowie ein zentrales Display, das Messwerte wie Geschwindigkeit und Akkulaufzeit anzeigt. Es kann Fahrer mit einem Gewicht von bis zu 100 kg tragen.

Der Arma-Klapproller kann mit einer Ladung bis zu 9 Meilen zurücklegen, und der Akku ist austauschbar, um die Reichweite zu erhöhen.

Shimizu stellte den ersten Arma-Prototyp bereits im Oktober auf der Japan Mobile Show vor und startete diese Woche eine Kickstarter-Kampagne, um den zweiten Prototyp weiter zu verbessern. Das Unternehmen plant, Anfang 2024 Prototypen zu testen, bevor es in Produktion geht. Wer den Roller frühzeitig kaufen möchte, kann Arma auf Kickstarter finden. Die Zuschüsse beginnen bereits bei 135.000 Yen (ca. 920 US-Dollar), was einer geschätzten Ermäßigung von 40 % auf den UVP entspricht. Im Lieferumfang des Arma ist eine Batterie enthalten, Ersatzteile kosten etwa 199 US-Dollar pro Stück.