Mit der Popularität von KI-Tools haben ihre Auswirkungen auf die Umwelt nach und nach Aufmerksamkeit erregt. Berichten zufolgeAmerikanische Wissenschaftler wiesen darauf hin, dass der Energieverbrauch von KI-Computing viel höher ist als der von herkömmlichen Suchmaschinen. Eine einfache Abfrage kann das 23-fache der Leistung einer herkömmlichen Suche verbrauchen.Der Betrieb von KI ist auf große Rechenzentren angewiesen. Diese Zentren müssen rund um die Uhr in Betrieb sein, um Anfragen zu bearbeiten, Daten zu speichern und Antworten in Echtzeit zu generieren, was viel Energie verbraucht.
Jon Ippolito, Professor für neue Medien an der University of Maine, hat eine App entwickelt, um den Energieverbrauch verschiedener digitaler Aktivitäten zu vergleichen.
Er stellte fest, dass je komplexer das Problem, desto höher der Rechen- und Energiebedarf dahinter ist. Eine einfache KI-Abfrage, wie zum Beispiel „Was ist die Hauptstadt von Frankreich?“ verbraucht etwa 23-mal so viel Strom wie eine herkömmliche Suche.
Für komplexere Fragen wie „Wie viele Gummibärchen könnten den Pazifischen Ozean füllen?“ Der Stromverbrauch kann bis zu 210-mal so hoch sein wie bei einer herkömmlichen Suche.
Noch gewaltiger ist der Energieverbrauch bei der Generierung von Bildern und Videos.Daten von Ippolito zeigen, dass ein KI-Video von nur 3 Sekunden die gleiche Energie verbraucht, als würde man eine Glühbirne länger als ein Jahr brennen lassen.
Untersuchungen von Hugging Face ergaben außerdem, dass die zur Erzeugung eines hochauflösenden Bildes erforderliche Leistung der Hälfte des Aufladens eines Mobiltelefons entspricht.
Darüber hinaus benötigen Rechenzentren auch eine große Menge Frischwasser zur Kühlung. Das American Institute of Environment and Energy wies darauf hin, dass große Rechenzentren bis zu 5 Millionen Gallonen Wasser pro Tag verbrauchen können, was dem täglichen Wasserverbrauch einer Stadt mit 50.000 Einwohnern entspricht.
