Die „Stop Killing Gaming“-Bewegung war äußerst erfolgreich darin, Spieler (und in diesem Fall Verbraucher) gegen die unangemessenen Praktiken einiger Spieleherausgeber zu vereinen, die nicht nur die Unterstützung der von den Spielern gekauften Spiele einstellen, sondern den Spielern anschließend das Spielen dieser Spiele gänzlich verbieten.

Der Hauptauslöser dieser Kontroverse war, dass Ubisoft „The Crew“ aus den Regalen nahm und begann, „The Crew 2“ zu promoten, aber tatsächlich gibt es solche Vorfälle schon seit vielen Jahren, wie etwa die „FIFA“- und „Madden NFL“-Serien. Allerdings werden bei diesen Spieleserien in der Regel einfach die Server heruntergefahren und einige Inhalte sind weiterhin zum Spielen verfügbar. Natürlich ist es unrealistisch, von den Verlagen zu erwarten, dass sie den Online-Spielebetrieb dauerhaft aufrechterhalten – schließlich gibt es Kostenprobleme und Überlegungen zu sinkenden Erträgen; Es ist jedoch keine unangemessene Forderung, von den Herausgebern zu verlangen, dass sie den Zeitplan für die künftige Stilllegung des Spiels im Voraus mitteilen.

Ende des Jahres wird im britischen Parlament über die Entscheidung der Spieleherausgeber zur Einstellung ihrer Dienste debattiert

Unabhängig davon werden die Einzelheiten des Streits im britischen Parlament entschieden.

Wenn im Vereinigten Königreich jemand eine Petition startet und die Zahl der Unterschriften 100.000 übersteigt, ist das britische Parlament gezwungen, einen Debattesprozess einzuleiten.

Die Petition mit dem Titel „Verlegern die dauerhafte Deaktivierung verkaufter Videospiele verbieten“ endete im Juli dieses Jahres und sammelte fast 200.000 Unterschriften. Aus einer heute verschickten E-Mail geht hervor, dass das britische Parlament dieses Thema am 3. November 2025 debattieren wird.

Allerdings ist die Lage möglicherweise nicht optimistisch – bereits im Februar dieses Jahres machte die erste Reaktion der britischen Regierung deutlich:

„Derzeit gibt es keine Pläne, die relevanten Bestimmungen des britischen Verbraucherrechts in Bezug auf die Deaktivierung von Spielen zu ändern. Spieleverkäufer müssen die bestehenden Bestimmungen des Verbraucherrechts einhalten und wir werden dieses Problem weiterhin im Auge behalten.“ Zumindest ist es jedoch so weit fortgeschritten, dass die Abgeordneten vor der Debatte Lobbyarbeit betreiben können, damit sie zumindest verstehen, was gerade passiert.