Die neuesten Forschungsergebnisse zeigen:Vor Millionen von Jahren wäre der Mensch beinahe ausgestorben.Die drei Fragen der Philosophie lauten: „Wer bin ich? Wo komme ich her? Wohin gehe ich?“ Es ist schwer zu beantworten. Unter ihnen beschäftigt die Frage „Woher kommen wir?“ besonders die Archäologen. In der Vergangenheit haben Wissenschaftler anhand archäologischer Ergebnisse festgestellt, dass die menschliche Evolution mit dem Waldaffen Primaten begann und dann vier Stadien durchlief: Australopithecus, Homo habilis, Homo erectus und Homo sapiens. Vor etwa einer Million Jahren war die kritische Zeit, in der sich der Homo erectus allmählich zum Homo sapiens entwickelte.

Bisher gab es jedoch wenig Forschung zu dieser kritischen Phase der menschlichen Evolutionsgeschichte. Ein wichtiger Grund ist das Fehlen wichtiger fossiler Beweise.

Fossilien sind ein wichtiger Teil der Evolutionsforschung. Durch Fossilienanalyse, antike DNA-Sequenzierungstechnologie usw. können Wissenschaftler die Evolutionsgeschichte des Menschen anhand von Fossilien relativ genau erforschen. Doch in der Vergangenheit standen Paläontologen vor einem Problem:

Fossilien aus der Zeit vor 950.000 bis vor 650.000 Jahren sind relativ häufig, Fossilien aus der Zeit vor 950.000 bis 650.000 Jahren sind jedoch äußerst selten. Auch,Auch die Fossilien des afrikanischen Homo erectus verschwanden in dieser Zeit plötzlich.

Die vielen Fossilien des afrikanischen Homo erectus, die bisher entdeckt wurden, stammen alle aus der Zeit vor etwa 900.000 Jahren, aber seitdem wurde keines mehr entdeckt und sie wurden durch eine andere neue menschliche Spezies ersetzt.

Was geschah vor 900.000 Jahren? Warum verschwanden in dieser Zeit wichtige fossile Beweise?

Die „Geschichte der menschlichen Evolution“ in den Genen

Am 1. September wurde online in der internationalen Fachzeitschrift Science ein Forschungsbericht mit dem Titel „Genomics inference of asevere human engpass while the Early to Middle Pleistocene Transition“ veröffentlicht, der dieses große Rätsel in der Evolutionsgeschichte menschlicher Gruppen löste.

Dieses von chinesischen Wissenschaftlern geleitete Forschungsteam hat eine neue Theorie und Methode der Populationsgenetik und Computerbiologie entwickelt – Fast Minimum Time Ancestry (FitCoal). Diese Methode kann das Problem fehlender Fossilien vermeiden und einen anderen Weg finden, die Existenzzeit und Größe antiker menschlicher Brutpopulationen direkt durch die Analyse von Mutationsmustern in modernen menschlichen Genen genau abzuschätzen.

Es ermöglicht Wissenschaftlern, eine beispiellose „Zählung“ antiker Menschen über die Zeitdimension von Millionen von Jahren durchzuführen.

In der Studie analysierten und berechneten die Forscher mit FitCoal die Genomsequenzen von 3.154 modernen Menschen und fanden heraus:Von vor etwa 930.000 bis 813.000 Jahren tötete extremes kaltes Wetter in kurzer Zeit etwa 98,7 % der menschlichen Bevölkerung, und die Zahl der Individuen sank stark von fast 100.000 auf 1.280.

Darüber hinaus dauerte dieser Zeitraum des Bevölkerungsrückgangs etwa 117.000 Jahre, und erst vor etwa 800.000 Jahren erholte sich die menschliche Bevölkerung plötzlich und schnell auf etwa 27.000 Menschen. Basierend auf bisherigen Forschungsergebnissen gehen die Forscher davon ausVielleicht liegt es daran, dass die Menschen gelernt haben, mit Feuer umzugehen, konnte in einer verzweifelten Situation in einer rauen Umgebung überleben.

Darüber hinaus führten die Forscher weitere Überprüfungen anhand von Stichproben von Individuen aus zwei südafrikanischen Gruppen durch. Die Ergebnisse zeigten immer noch die Engpassperiode dieser alten Menschengruppe, und diese Engpassperiode fiel mit dem fehlenden Glied in den Fossilien afrikanischer menschlicher Vorfahren, dem Verschwinden afrikanischer Homo erectus-Fossilien, der Bildung neuer alter menschlicher Arten und dem Fusionsstadium der beiden alten menschlichen Chromosomen 2 zusammen.

Um es einfach auszudrücken: Es war genau der durch dieses Massensterben verursachte Verlust menschlicher Gruppen, der zu dieser leeren Zeit fehlender fossiler Beweise führte. In dieser Studie wurde das Problem fehlender Fossilien direkt übersprungen und eine neue FitCoal-Analysemethode verwendet, um eine einzigartige Erklärung zu finden, und diese Antwort löste zufällig das Rätsel fehlender Fossilien.

Die Offenbarung dieser Geschichte ist von großer Bedeutung für die Entwicklung menschlicher Gruppen. Während dieser enormen Engpassphase haben wir nicht nur 92,8 % der menschlichen Individuen verloren, sondern auch etwa 65,85 % der genetischen Vielfalt, was tiefgreifende Auswirkungen auf das Leben und die Gesundheit des modernen Menschen hatte.

Blick nach vorn: Diabetes lösen

Durch die Nutzung von FitCoal für die Durchführung eingehender Forschungen zu diesem historischen Zeitraum können Wissenschaftler möglicherweise weitere wichtige Informationen über die moderne menschliche Gesundheit finden und neue Lösungen für einige moderne menschliche Gesundheitsprobleme bereitstellen.

Jetzt haben Forscher ein Gen identifiziert, das möglicherweise mit der Anfälligkeit des Menschen für Diabetes zusammenhängt. Durch die Rückverfolgung der Mutationsgeschichte dieses Gens können wir möglicherweise den Mechanismus von Diabetes und die Gründe, warum moderne Menschen anfällig für Diabetes sind, untersuchen und so das Diabetesproblem verhindern oder lösen.

Darüber hinaus wird FitCoal auch verwendet, um wichtige Gesundheitsthemen aufzudecken, wie etwa die Entwicklung von Tumoren und die molekularen Mechanismen des schnellen Wachstums des Gehirnvolumens.

Darüber hinaus ist FitCoal die bisher genaueste Methode zur Schätzung der Geschichte der effektiven Populationsgröße und kann auch dazu verwendet werden, die historischen Lebensbedingungen mehrerer Arten, darunter Tiere, Pflanzen und Mikroorganismen, abzuleiten. Der weitere Einsatz von FitCoal könnte uns in Zukunft noch größere Überraschungen bescheren.