NVIDIA bereitet sich auf die Einführung neuer Treiberunterstützung für die GPU mit der „Rubin“-Architektur vor, die im Jahr 2026 eingeführt werden soll. Es wird berichtet, dass „Rubin“, das die „Blackwell“-Architektur erbt, im aktuellen Treiber-Patch ein neues Identifikationsregister namens BOOT_42 eingeführt hat.
Der Patch wurde später am Freitag der Öffentlichkeit zugänglich gemacht. In einer Notiz des NVIDIA-Ingenieurs John Hubbard erwähnte er, dass die Architektur- und Revisionsmetadaten vom ursprünglichen NV_PMC_BOOT_0 auf NV_PMC_BOOT_42 umgestellt und das ursprüngliche Boot-Register BOOT_0 gelöscht werden.


Diese Updates wurden an den Nova-Kernel-Treiberzweig übermittelt, der die öffentliche Plattform für diese frühen Entwicklungsarbeiten darstellt. Der Patch passt die Erkennungslogik an, sodass der Treiber Geräte von der Turing-Architektur bis hin zu nachfolgenden GPUs über das neue Registerformat identifizieren kann. Gleichzeitig fügt der Patch auch Dokumentation hinzu, um die Entwicklung von BOOT_0 und BOOT_42 in verschiedenen GPU-Generationen zu erklären, und entfernt einige ältere Typen wie Spec und Revision. In diesem Zusammenhang wiesen die Entwickler darauf hin, dass diese Vereinfachung dazu beitragen wird, die zukünftige Unterstützung von boot42 zu verbessern und umständliche generationsübergreifende Anpassungen bei der Einführung einer neuen Chipgeneration zu vermeiden.
Derzeit verwenden Produktlinien von Turing bis Blackwell noch BOOT_0 zur Identifizierung, während zukünftige Chips nach Blackwell unabhängig BOOT_42 verwenden werden. Diese Änderung soll den Treiberunterstützungsprozess optimieren, den Zeitunterschied zwischen neuer Hardware-Veröffentlichung und Software-Anpassung verkürzen, sicherstellen, dass die Rubin-GPU während der Massenproduktion in der zweiten Hälfte des Jahres 2026 eine Treibersynchronisierung erreichen kann, und eine schnelle Produkteinführung fördern.
