Am 26. November veröffentlichte Jia Yueting einen Artikel, in dem es hieß, dass Faraday Future (FF) bereit sei, bei FSD uneingeschränkt mit Tesla zusammenzuarbeiten. Es ist jetzt mit dem Ladenetzwerk von Tesla kompatibel und die Modelle FF und FX werden vollständig an den Supercharger angeschlossen. Jia Yueting sagte, dass sich FF auf extreme Intelligenz und Luxus konzentriere, während FX auf den Großmarkt abziele, mit geschätzten 500.000 Einheiten in fünf Jahren. Die Zusammenarbeit mit zwei Marken bringt echte Fortschritte im FSD-Ökosystem.


Am 13. November gab FF eine wichtige Entscheidung zum Ladestandard bekannt. Zukünftige Modelle, die ab 2026 auf den Markt kommen, werden vollständig mit NACS-Schnittstellen (North American Charging Standard) ausgestattet sein. Dieser Schritt markiert den offiziellen Einstieg von FF in das Lager der Mainstream-Ladestandards in Nordamerika, und seine zukünftigen Nutzer werden in der Lage sein, das riesige Super-Ladenetzwerk von Tesla direkt zu nutzen. Zu den betroffenen Modellen zählen laut Angaben zur Kooperation unter anderem der FF 91 der nächsten Generation und die kommende FX Super One BEV-Version. Durch die Übernahme des NACS-Standards können diese Fahrzeuge auf mehr als 28.000 Tesla-Supercharger in den USA, Kanada, Japan und Südkorea zugreifen.


Es ist erwähnenswert, dass diese Zusammenarbeit die Aufmerksamkeit der Außenwelt erneut auf FF-Gründer Jia Yueting und Tesla-CEO Musk gelenkt hat. Die beiden Unternehmen galten in ihrer Anfangszeit weithin als direkte Konkurrenten. Im Jahr 2021 erwähnte Musk „Faraday“ als alternative Marke für Tesla, und Jia Yueting antwortete damals, dass die beiden Parteien „Kameraden“ bei der Förderung des Branchenfortschritts seien. Diese Vereinheitlichung der Ladestandards markiert einen Wandel vom frühen Marktwettbewerb hin zum ökologischen Mitbau auf Infrastrukturebene.