In einer Live-Übertragung teilte der ehemalige Rockstar-Animator Mike York die technischen Details eines der am heißesten diskutierten Clips im zweiten Trailer von „GTA 6“ – wie die Szene entstand, in der die Po-Bewegungen der Heldin Lucia äußerst realistisch sind.

Ehemaliger Rockstar-Animator erklärt, warum das Gesäß der Heldin in „GTA 6“ so realistisch wackelt

Zuvor hatten Internetnutzer und Gaming-Medien begeistert über eine Szene diskutiert, in der Lucia in einem gelben Kleid auf dem Deck eines Schnellboots läuft. Durch die äußerst realistischen physischen Effekte wirken die Bewegungen der Figur äußerst natürlich. Auf die Frage des Publikums, wie die „Swing-Physik“ in dieser Szene umgesetzt wird, gab York, der an der Produktion von „GTA5“ und „Red Dead Redemption 2“ beteiligt war, eine spekulative, auf Erfahrungen basierende Erklärung.

Er sagte, die Animatoren hätten wahrscheinlich ein extrem dichtes Netz virtueller „Skelette“ – Kontrollknoten im Skelettanimationssystem – in diesen Teil der Figur eingebettet. Diese mit dem Hauptskelett der Figur verbundenen „Knochen“ sind so programmiert, dass sie auf Trägheit, Gewicht und Bewegungsgeschwindigkeit reagieren, was zu einer realistischen Sekundärdynamik führt.

Ehemaliger Rockstar-Animator erklärt, warum das Gesäß der Heldin in „GTA 6“ so realistisch wackelt

York betonte, dass diese Technologie für Rockstar nicht neu sei. In „Red Dead Redemption 2“ wurde eine ähnliche Methode zur Animation der Umhänge und Kostüme verwendet, damals handelte es sich jedoch eher um eine kontrollierte Animation als um eine vollständige physische Simulation. In „GTA6“ wird das Entwicklerteam wahrscheinlich zwei Methoden kombinieren: Einerseits die Verwendung eines Knochensystems mit hoher Dichte, um die Körperstruktur des Charakters darzustellen, und andererseits das Hinzufügen separater Stoffphysikberechnungen zum Rock. Es ist diese „hybride Lösung“, die einen hohen Grad an Realismus schafft, der bereits in wenigen Sekunden spürbar ist.

Natürlich fügte York auch hinzu, dass er sich dieser Implementierungsmethode nicht hundertprozentig sicher sein könne, da er Rockstar vor einigen Jahren verlassen habe, aber das obige Urteil basiert auf seinem tiefgreifenden Verständnis des internen technischen Systems des Studios.

Dieses heiß diskutierte Detail spiegelt einmal mehr Rockstars Streben nach ultimativem Realismus in seinem neuen Werk wider. „GTA6“ soll voraussichtlich im Herbst 2026 offiziell erscheinen.

Laut einer Umfrage glauben 80 % der Fans nicht, dass „GTA6“ wie geplant veröffentlicht werden kann

Laut einer aktuellen Umfrage glauben bis zu 80 % der „GTA6“-Fans fest daran, dass das Spiel eine dritte Verzögerung erleiden wird. Schließlich hat Rockstar im Laufe der Jahre nur sehr wenige Spiele pünktlich veröffentlicht.

Glaubst du es? Laut einer Umfrage glauben 80 % der Fans nicht, dass „GTA6“ wie geplant veröffentlicht werden kann

Spieler erinnern sich noch gut an die Veröffentlichungszyklen von „Give Him Love 5“ und „Red Dead Redemption 2“: Die ursprünglich angekündigten Veröffentlichungstermine für beide Spiele waren vage Spekulationen, die immer wieder mit der Begründung „Aufpolierungsprojekte“ verschoben wurden. Daher ist das aktuelle Veröffentlichungsfenster, das für Ende 2026 geplant ist, für die meisten Fans nur ein vorläufiges Ziel und keine formelle Zusage.

Allerdings ist diese Skepsis der Fans eigentlich ein Appell, dass das Spiel nicht das nächste „Cyberpunk 2077“ werden wird. 80 % der Befragten würden lieber bis 2027 warten, um ein Meisterwerk zu bekommen, als rechtzeitig ein halbfertiges Produkt voller Fehler und fehlender Spielinhalte zu bekommen.

Glaubst du es? Laut einer Umfrage glauben 80 % der Fans nicht, dass „GTA6“ wie geplant veröffentlicht werden kann

Der Trend in den sozialen Medien bestätigt diese Mentalität. Auf der Startseite des Forums gibt es keine Countdown-Uhr mehr, sondern eine Flut von Memes mit der Aufschrift „Nur zukünftige Generationen können GTA6 spielen“. Die von Rockstar etablierte Markenlogik lautet: Solange das Endprodukt umwerfend ist, ist alles verzeihlich. Doch der Preis dieses Vertrauens ist, dass niemand mehr an das sogenannte Ankündigungsdatum glauben wird.