Apple hat kürzlich den Mac-Bestellprozess in seinem offiziellen Online-Shop aktualisiert und deckt alle Modelle ab, einschließlich MacBook Air, MacBook Pro, iMac, Mac mini, Mac Studio und Mac Pro. In der Vergangenheit verfügte jeder Mac über eine Reihe voreingestellter Standardkonfigurationen, auf deren Grundlage Benutzer dann einige Spezifikationen aktualisierten. Jetzt müssen sie die Konfigurationen einzeln von Grund auf auswählen und das Gesamterlebnis ähnelt eher der aktuellen iPad-Bestellmethode.

Diese Überarbeitung wurde zuerst von Medien wie Macworld und der französischen Website Consomac wahrgenommen und löste anschließend Diskussionen in der Community aus. Auf der Bestellseite des neuen MacBook Pro müssen Nutzer zunächst zwischen 14-Zoll- und 16-Zoll-Modellen wählen und die Gehäusefarbe bestimmen; Anschließend können sie entscheiden, ob sie auf ein Glasdisplay mit Nanotextur upgraden möchten. Anschließend müssen Benutzer die Chips der M-Serie und die Anzahl der verfügbaren Kerne für das entsprechende Modell konfigurieren und schließlich Optionen wie Speicherkapazität, SSD-Speicherplatz, Netzteil und Tastatursprache anpassen. Der gesamte Prozess basiert auf der Self-Service-Konfigurationsmethode „Click-by-Item“.

Vor der Überarbeitung wird Apple zunächst eine Reihe vorkonfigurierter Modelle bereitstellen. Nachdem Benutzer eine davon ausgewählt haben, können sie begrenzte Elemente wie Arbeitsspeicher und Datenspeicher aktualisieren und anpassen. Nun wurde der Zugriff auf die voreingestellten Modelle aufgehoben und der Bestellvorgang vollständig auf den Modus „Selbstbedienungsbestellung“ umgestellt, bei dem alle wichtigen Hardware-Spezifikationen bei Bedarf in einem Link zusammengefasst werden können. Diese Änderung wurde von einigen Beobachtern als Verbesserung der Konfigurationsflexibilität durch Apple interpretiert und gleichzeitig dazu beigetragen, Benutzer dazu zu bringen, mehrere Spezifikationen gleichzeitig zu aktualisieren, wodurch der durchschnittliche Stückpreis pro Kunde steigt.

Was die Chipoptionen angeht, kann das MacBook Pro derzeit jedoch nicht mit M5 Pro- oder M5 Max-Chips ausgestattet werden und das Update des Modells der neuen Generation lässt noch auf sich warten. Für professionelle Benutzer, die sich auf High-End-Konfigurations-Upgrades freuen, löst diese Verbesserung des Bestellerlebnisses auf Softwareebene ihre Bedenken hinsichtlich des Veröffentlichungsplans neuer Hardware nicht aus.