Derzeit umfasst das Android-Ökosystem Smartphones, Tablets, Laptops, Autosysteme und verschiedene IoT-Geräte mit oder ohne Touchscreen. Die meisten Entwickler zielen bei der Entwicklung von Anwendungen jedoch hauptsächlich auf Smartphones und Tablets ab und legen daher einige Hardwareanforderungen fest, beispielsweise einen Touchscreen, bevor sie verwendet werden können.

Diese Woche veröffentlichte der Android Developer Blog offiziell einen Artikel, in dem Entwickler daran erinnert wurden, bestimmte unnötige funktionale Anforderungen zu entfernen, um die Benutzerfreundlichkeit von Apps auf verschiedenen Gerätetypen zu verbessern.

Dies ist für Google und Android von entscheidender Bedeutung. Denn Laptops, Autosysteme oder nicht-Touchscreen-IoT-Geräte können ja nicht ohne Anwendungen auskommen, doch für Entwickler ist das eigentlich verzichtbar. Schließlich ist die Zahl der Nutzer solcher Geräte tatsächlich zu gering.

Google sagte, dass viele Apps unnötige Einschränkungen hinsichtlich einiger Hardwareanforderungen haben. Beispielsweise muss das Gerät Touchscreen, Bluetooth, Kamera usw. unterstützen, bevor es verwendet werden kann. Einige Geräte, beispielsweise IoT-Geräte ohne Touchscreen, nutzen jedoch die Maus- und Tastatursteuerung und verfügen weder über Bluetooth noch über eine Kamera. Benutzer können Maus und Tastatur jedoch normal verwenden, und diese von App-Entwicklern festgelegten Einschränkungen können dazu führen, dass Benutzer sie nicht normal verwenden können.

Auch Google nannte ein Beispiel: Banking-Apps sollten überhaupt nicht angeben, dass sie mit Autofokus-Kameras ausgestattet sein müssen. Banking-Apps müssen möglicherweise Kameras verwenden, um Schecks zu scannen. Das Problem besteht darin, dass Benutzer Bilder selbst hochladen können. Daher ist es unvernünftig, Geräte zu zwingen, über Vorder- und Rückseitenkameras mit Autofokus zu verfügen oder Kameras vorzuschreiben.

Aus diesem Grund hofft Google, dass App-Entwickler die Liste sorgfältig prüfen und darüber nachdenken, einige Funktionen als optionale Funktionen festzulegen, z. B. welche Funktionen bereitgestellt werden, wenn eine Kamera vorhanden ist, und ohne Kamera weiterhin verwendet werden können, einige Funktionen jedoch nicht verfügbar sind.

Darüber hinaus sagte Google auch, dass App-Entwickler den Bildschirm nicht zwingen sollten, horizontal oder vertikal zu sein. Beispielsweise ist der Bildschirm in Autosystemen im Allgemeinen horizontal und App-Entwickler sollten nicht sagen, dass das Gerät nicht verwendet werden kann, wenn es keine vertikalen/Hochformat-Bildschirme unterstützt.

Interessierte Entwickler können hier klicken, um den Originalartikel von Google zu lesen: https://android-developers.googleblog.com/2023/12/increase-your-apps-availability-across-device-types.html