Apple hat kürzlich ein neues Notebook-Einstiegsprodukt herausgebracht, das MacBook Neo, das mit dem A18 Pro-Prozessor ausgestattet ist. Es wurde von Grund auf für den Preis von 599 US-Dollar entwickelt und gilt als direkter Ersatz für die 699 US-Dollar teure M1-Version des MacBook Air, die zuvor bei Walmart mit einem erheblichen Preisnachlass verkauft wurde. Dieses Produkt ist in Apples Produktpalette etwas umstritten, da es auf viele der High-End-Funktionen heutiger Macs verzichtet, um den Preis niedrig zu halten, aber seine Leistung entspricht im Allgemeinen den Erwartungen.

Das MacBook Neo wird vom gleichen A18 Pro-Chip angetrieben wie das iPhone 16 Pro, was eine wichtige Maßnahme zur Kostenkontrolle darstellt. Frühe Tests von Benchmarking-Plattformen (zuerst von MacRumors entdeckt) zeigen, dass die Parameter des Geräts fast identisch mit denen des iPhone 16 Pro sind, nur in den Identifikationsinformationen als Mac-Modell 17,5 gekennzeichnet.

Dank des kontinuierlichen Anstiegs der Single-Core-Leistung jeder Generation von Apple Silicon in den letzten Jahren ist der 2024 A18 Pro im Vergleich zum 2020 M1 deutlich verbessert. Die CPU-Laufergebnisse von Geekbench 6 zeigen, dass das mit A18 Pro ausgestattete MacBook Neo einen Single-Core-Score von 3461 und einen Multi-Core-Score von 8668 hat; während das mit M1 ausgestattete MacBook Pro einen Single-Core-Score von 2235 und einen Multi-Core-Score von 7901 hat. Das A18 Pro hat einen Generationssprung in der CPU-Leistung geschafft.

Bei der Grafikleistung ist das M1-Modell noch etwas besser. Im Geekbench Metal-Test erzielte die M1-Version des MacBook Air 31.912 Punkte, während das A18 Pro MacBook Neo 31.286 Punkte erzielte. Die beiden liegen sehr nah beieinander, wobei der M1 nur knapp vorne liegt. Selbst wenn die GPU der M-Serie mit 16 GB Speicher gepaart ist, sind die Ergebnisse beider in diesem Test immer noch nahezu gleich, und für normale Benutzer ist es schwierig, den Leistungsunterschied im täglichen Erlebnis zu bemerken.

Preislich und in der Ausstattung konzentriert sich das MacBook Neo auf den günstigen Einsteigermarkt. Die Basisversion ist mit 256 GB Speicher ausgestattet und kostet 599 US-Dollar. Eine 512-GB-Version mit Touch ID ist optional für einen Aufpreis von 100 US-Dollar erhältlich. Dieses Modell kann vorbestellt werden und wird am 11. März offiziell ausgeliefert. Es richtet sich an Benutzer mit begrenztem Budget und geringem Bedarf an High-End-Funktionen, die aber dennoch die Leistung von Apple Silicon genießen möchten.