Nachdem Qualcomm letztes Jahr den Mikrocontroller-Board-Hersteller Arduino übernommen hatte, brachten die beiden Parteien kürzlich gemeinsam einen neuen Einplatinencomputer Arduino Ventuno Q auf den Markt, der KI- und Robotik-Technologie tiefgreifend kombiniert. Dieses Produkt ist mit einem Qualcomm Dragonwing IQ8-Prozessor ausgestattet und integriert einen STM32H5-Mikrocontroller (MCU) mit niedriger Latenz. Beamte sagen, es sei für verschiedene Systeme konzipiert, die sich „in der physischen Welt genau bewegen, steuern und darauf reagieren“.

Im Vergleich zum traditionellen integrierten Entwicklungsboard von Arduino ist Ventuno Q hochwertiger und teurer positioniert. Der Kern liegt in der Rechenleistungskonfiguration der Dragonwing IQ8-Plattform selbst. Der Prozessor nutzt eine 8-Core ARM Cortex CPU und ist mit einer Adreno Arm Cortex A623 GPU und einer Hexagon Tensor NPU ausgestattet. Die KI-Rechenleistung kann bis zu etwa 40 TOPS erreichen. Was den Onboard-Speicher betrifft, bietet das neue Board 16 GB LPDDR5-Speicher und 64 GB eMMC-Flash-Speicher und reserviert gleichzeitig einen M.2 NVMe Gen4-Steckplatz zur Erweiterung des Speicherplatzes. Was die Konnektivität betrifft, unterstützt Ventuno Q Wi-Fi 6, Bluetooth 5.3, 2,5 Gbit/s Ethernet und kann direkt an USB-Kameras angeschlossen werden, sodass genügend Schnittstellen für visuelle und Netzwerkanwendungen übrig bleiben.
Software- und KI-Funktionen sind ebenfalls ein wichtiges Verkaufsargument von Ventuno Q. Das neue Board verfügt über ein integriertes Arduino App Lab, das mit mehreren Arten vortrainierter KI-Modelle vorinstalliert ist, darunter große Sprachmodelle (LLM), visuelle Sprachmodelle (VLM), automatische Spracherkennung (ASR), Gestenerkennung, Haltungsschätzung und Zielverfolgung. Es wird auch betont, dass diese Modelle alle lokal und offline ausgeführt werden können. Beamte verweisen als Hauptanwendungsszenarien auf vollständig offline arbeitende KI-Systeme, etwa intelligente Selbstbedienungsterminals, medizinische Zusatzgeräte, Verkehrsflussanalysen und verschiedene Edge-Vision- und Wahrnehmungssysteme. In Richtung Roboter unterstützt Ventuno Q einen vollständigen Robotersoftware-Stack, der Bildverarbeitung mit deterministischer Motorsteuerung kombiniert und auf Roboterplattformen abzielt, die hochpräzise Bild- und Bedienfunktionen erfordern.
Arduino betonte außerdem, dass diese Plattform auch für Bildung und wissenschaftliche Forschung geeignet sei, insbesondere in den Bereichen Computer Vision, generative KI und verschiedene Edge-Prototypentwicklungen. Qualcomm erklärte in der Werbeaktion: „Mit Ventuno Q kann KI endlich von der Cloud in die physische Welt übergehen“ und sagte, dass dieses einzelne Board es Maschinen ermöglichen kann, „Wahrnehmung, Entscheidungsfindung und Aktion“ gleichzeitig lokal durchzuführen. Ihr Ziel ist es, fortschrittliche Robotik und Edge-KI-Funktionen für jeden Entwickler, Pädagogen und Innovator zugänglicher zu machenzugänglich.
Berichten zufolge wird der Arduino Ventuno Q voraussichtlich im zweiten Quartal 2026 im offiziellen Arduino-Store und über andere Kanäle zum Verkauf angeboten, und der Preis wird voraussichtlich unter 300 US-Dollar liegen.