Zuvor gab es Berichte, dass das Medium VideoGamer einen vollständig von KI generierten Artikel zur Rezension von „Resident Evil: Requiem“ genutzt habe und dieser von der bekannten Website Metacritic gelöscht worden sei. Diese Angelegenheit hat sich in letzter Zeit allmählich verschärft, sodass die Medien von Google blockiert wurden und nicht durchsucht werden konnten.

VideoGamer ist ein etabliertes Spielemedium, das seit 20 Jahren existiert. Sie wurde 2004 von zwei Studienfreunden mitgegründet. Bis vor Kurzem verließ sich die Marke VideoGamer auf eine Reihe von Originalinterviews und hervorragende Berichterstattung, um ihren Ruf aufrechtzuerhalten. Doch die Lage verschlechterte sich, nachdem das Medienunternehmen von einem maltesischen Unternehmen übernommen wurde, das mit Kryptowährungen zu tun hat. Viele Redakteure, die zum jüngsten Aufstieg von VideoGamer beigetragen haben, haben das Unternehmen verlassen. Bald darauf wurde der Rest des Personals entlassen und die Website vollzog einen mutigen Schritt, um sich ausschließlich der Veröffentlichung von KI-generierten Artikeln und fiktionalen Redakteuren zu widmen.
Das von den Medien erstellte Profil des Nachrichtenautors enthielt Fotos und gefälschte Social-Media-Profile, die von ChatGPT erstellt wurden. Dies war ein bewusster Versuch, Google in die Irre zu führen, da die Suchmaschine Artikel priorisiert, die von echten Experten auf diesem Gebiet verfasst wurden. Infolgedessen hat Google die Suchpriorität des Mediums herabgestuft oder es sogar ganz aus seinem Index entfernt, sodass die Website heute nicht mehr in den Suchergebnissen erscheint. Dies ist ein trauriges Ende einer Marke, die seit 20 Jahren besteht.

Tom Ory, Mitbegründer von VideoGamer und jetzt Chefredakteur von Europas führendem Gaming-Medium Eurogamer, schrieb: „Ich erinnere mich, wie ich in einem kleinen Raum in einem Wohnheim an der Universität von Brighton saß, als VideoGamer (damals Pro-G genannt) gegründet wurde. Lange Zeit war es mein ganzes Leben. Ich hoffe, die Leute erinnern sich daran, was es einst für alle bedeutete, und nicht an den elenden Zustand, in dem es sich jetzt befindet.“