Die Virtualisierungssoftware Parallels Desktop hat kürzlich ihre Supportdokumentation aktualisiert, um zu bestätigen, dass ihre Software virtuelle Windows-Maschinen auf dem neu veröffentlichten MacBook Neo von Apple installieren und ausführen kann. Der Beamte erinnerte jedoch auch daran, dass die tatsächliche Erfahrung stark von den spezifischen Nutzungsszenarien des Benutzers abhängt.
Parallels gab im Wissensdatenbankartikel an, dass das Ingenieurteam vorläufige Tests mit dem MacBook Neo abgeschlossen habe. Parallels Desktop kann normal installiert werden und die virtuelle Maschine läuft stabil. Derzeit werden umfassendere Verifizierungs- und Leistungstests durchgeführt, und bei Bedarf werden detailliertere Kompatibilitätsanweisungen veröffentlicht.

Das MacBook Neo kommt diese Woche offiziell auf den Markt und kostet ab 599 US-Dollar. Es verwendet den A18 Pro-Chip, der erstmals im iPhone 16 Pro vorgestellt wurde. Dies hat bei vielen Benutzern Bedenken hervorgerufen, ob Windows über Parallels wie Apples selbst entwickelten Chip-Mac der M-Serie ausgeführt werden kann. Aus architektonischer Sicht gehören die A18 Pro- und M-Serien zum ARM-Lager, sodass auf Prozessorebene keine strukturellen Hindernisse bestehen.
Die wirklichen Einschränkungen liegen in der Speicherkonfiguration und der Art der Arbeitslast. Das MacBook Neo verfügt standardmäßig über 8 GB einheitlichen Speicher und unterstützt keine zusätzliche Konfiguration. Der Mindestspeicherbedarf der virtuellen Windows 11-Maschine selbst beträgt 4 GB, was bedeutet, dass bei gleichzeitiger Ausführung von macOS und virtuellen Windows-Maschinen nur noch 4 GB für macOS und native Anwendungen übrig bleiben. Parallels gab in der Beschreibung unverblümt an, dass dieses Einsteiger-Notebook „ein akzeptables Erlebnis bieten könnte“, wenn gelegentlich einige alte Geschäftssysteme oder eine kleine Anzahl von Gadgets ausgeführt werden, die nur Windows unterstützen; Wenn Sie jedoch CPU- oder GPU-intensive Anwendungen in einer virtuellen Maschine ausführen möchten, ist „dieser Computer keine geeignete Wahl“.
Für Benutzer mit größeren Anforderungen an die Windows-Virtualisierung besteht die Idee in dem Artikel darin, höherwertige Mac-Produkte auszuprobieren. Das nächste Modell, das derzeit von Apple im Angebot ist, ist das MacBook Air für 1.099 US-Dollar, das mit einem M5-Chip ausgestattet ist. Es beginnt mit 16 GB Arbeitsspeicher und bietet höhere Speicheroptionen, was offensichtlich besser für Virtualisierungsaufgaben mit hoher Auslastung geeignet ist. Andererseits können Benutzer auch die günstigere, offiziell nachgedruckte M4-Version des MacBook Air in Betracht ziehen. Das Basismodell ist außerdem standardmäßig mit 16 GB Arbeitsspeicher ausgestattet, was in Szenarien mit virtuellen Maschinen mehr Spielraum bietet.
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