Ein ausländischer Benutzer erlebte beim Online-Kauf einer Grafikkarte bei Amazon eine bizarre und unangenehme Erfahrung. Die Expresslieferung, die er erhielt, war nicht die 5090, nach der er sich sehnte, sondern eine Schachtel Waschpulver.

Laut dem Reddit-Beitrag des Benutzers bestellte er eine Gigabyte GeForce RTX 5090 WindForce OC-Grafikkarte für etwa 3.200 US-Dollar. Als er die Ware erhielt, war er vorsichtig und nahm ein Unboxing-Video auf. Dadurch schien die äußere Verpackung der Verpackung versiegelt zu sein, der Verpackungskarton der Grafikkarte selbst war jedoch beschädigt. Das Siegel des Originalherstellers wurde aufgeschnitten und mit transparentem Klebeband wieder befestigt, und das Originalsiegel des Herstellers wurde mit einem verdächtigen Barcode verdeckt. Nach dem Öffnen befand sich tatsächlich eine Packung Waschpulver mit einem Gewicht von etwa einem Kilogramm.
Der Käufer kontaktierte den Amazon-Kundendienst und stellte ein Unboxing-Video zur Verfügung. Nach mehreren Tagen der E-Mail-Kommunikation teilte ihm der Kundendienstmitarbeiter jedoch mit, dass nach der Untersuchung „keine Fehler seitens des Verkäufers festgestellt wurden“ und lehnte eine Rückerstattung ab.
Nach einer anschließenden Untersuchung wurde festgestellt, dass das Produkt von einem Drittanbieter namens „FAB World Point“ verkauft wurde. Dem Nutzer zufolge fand er auch Kommentare von anderen Käufern, die bei der Bestellung von Grafikkarten auf ähnliche Situationen gestoßen waren.