Obwohl sich die intelligente Fahrtechnik derzeit rasant weiterentwickelt, muss jeder aufmerksam sein.Bei allen derzeit in Massenproduktion hergestellten Technologien handelt es sich um assistiertes Fahren, nicht um autonomes Fahren. Vor nicht allzu langer Zeit meldete die Staatsanwaltschaft Pudong in Shanghai einen Fall, in dem sich ein Fahrer nach dem Einschalten der Fahrassistenzfunktion blind auf das assistierte Fahren verließ, sich bei überhöhter Geschwindigkeit bückte, um eine Getränkeflasche aufzuheben, und das Fahrzeug nicht rechtzeitig übernahm, was schließlich zu einem schweren Verkehrsunfall führte.

CCTV gab heute die Einzelheiten des Falles bekannt. Am 13. April 2025 gegen 10 Uhr ereignete sich auf einem Abschnitt der Longdong Avenue von Ost nach West im Pudong New District in Shanghai ein Verkehrsunfall.
Bei dem Unfallfahrzeug handelte es sich um einen schwarzen SUV. Wie im Video des Fahrrekorders zu sehen ist, fuhr das Fahrzeug zunächst schnell auf der innersten Fahrspur und prallte dann plötzlich gegen ein davor geparktes Straßenmeistereifahrzeug.
Zwei Arbeiter, die Warnkegel vom Heck des Wartungsfahrzeugs entfernten, wurden zu Boden geschleudert, bevor sie reagieren konnten.

Nach dem Vorfall rief der Fahrer Dong 120 zur Notfallbehandlung an. Nachdem 120 medizinische Mitarbeiter am Unfallort eingetroffen waren, schickten sie die beiden Verletzten ins Krankenhaus. Einer der Verletzten starb noch am selben Tag, nachdem die Rettungsbemühungen fehlschlugen.
Nach der Identifizierung waren die Lenk-, Brems- und Fahrassistenzfunktionen des Fahrzeugs alle normal und Dong wurde wegen Trunkenheit am Steuer oder Fahren unter Drogeneinfluss ausgeschlossen.
Zum Zeitpunkt des Vorfalls fuhr Dong ein Fahrzeug mit einer Geschwindigkeit von 83 Stundenkilometern und überschritt damit die auf dem Tempolimitschild angegebene Höchstgeschwindigkeit. Er schaltete die Fahrassistenzfunktion ein, achtete jedoch nicht auf die Situation vor der Straße, was letztlich zum Unfall führte.

Die Polizei kam zu dem Schluss, dass Dong in erster Linie für den Unfall verantwortlich war, weil er sich zu sehr auf assistiertes Fahren, abgelenktes Fahren und Geschwindigkeitsüberschreitungen verlassen hatte. Das Wartungsunternehmen war zweitrangig dafür verantwortlich, dass die Sicherheitsmaßnahmen nicht wie erforderlich umgesetzt wurden.
Der Staatsanwalt erinnerte feierlich daran, dass es sich bei allen derzeit auf dem Markt befindlichen Fahrzeugen um assistiertes Fahren auf L2-Niveau handelt, bei dem es sich lediglich um eine Hilfsfunktion handelt, die die manuelle Steuerung nicht ersetzen kann.Sobald der Fahrer abgelenkt ist, seine Hände verliert oder sein Augenlicht verliert, kann es leicht zu einem tödlichen Unfall kommen, und die rechtliche Verantwortung liegt immer beim Fahrer.
