Medienberichten zufolge strebt Uber Technologies eine Zusammenarbeit mit Musks Tesla an, um in Japans Online-Ride-Hailing-Markt einzusteigen. Berichten zufolge wird Uber zunächst 30 Tesla Model Y auf den Markt bringen, die bis 2024 auf 100 Einheiten erhöht werden sollen. Der Preis wird etwa 20 % über dem allgemeinen Preis lokaler Taxis liegen.

Uber betreibt Taxidienste in 33 Ländern und Regionen auf der ganzen Welt, einschließlich seines „UberGreen“-Dienstes in Nordamerika und Europa.

Das Unternehmen hat auch ein Elektrifizierungsziel: Es wird weltweit 800 Millionen US-Dollar investieren, um die Umstellung von Online-Ride-Hailing-Fahrzeugen auf Elektrofahrzeuge zu unterstützen, um bis 2030 in den Vereinigten Staaten und Kanada eine vollständige Elektrifizierung zu erreichen und bis 2040 weltweit eine vollständige Elektrifizierung zu erreichen.

Mangel an Taxifahrern in Japan

Der Schritt des Fahrdienstleisters ist eine Reaktion auf die jüngste Entscheidung der japanischen Regierung, dies zu tunAb April nächsten Jahres dürfen Online-Mitfahrdienste in bestimmten Gebieten und Zeiträumen betrieben werden, um den Mangel an Taxifahrern zu lindern.

Ein gravierender Mangel an Taxifahrern setzt das alternde Land unter Druck, die Beschränkungen für Mitfahrdienste zu überdenken, da der Inlandsverkehr zunimmt.

In Japan ist Online-Ride-Hailing seit jeher gesetzlich verboten. Vor allem aus Sicherheitsgründen verbietet die japanische Regierung Fahrern, die nicht professionell Fahrzeuge führen, das Abholen und Absetzen von Gästen gegen eine Gebühr. Auch die Taxibranche des Landes hat sich bei der Regierung dafür eingesetzt, die Vorschriften nicht zu lockern, da es in Japan schwierig ist, Qualifikationen als Taxiunternehmer zu erlangen.

Die neuesten Vorschriften ermöglichen es Fahrern mit normalem Führerschein, ihre eigenen Fahrzeuge für die Erbringung von Taxidiensten in Gebieten und Zeiten mit hoher Taxinachfrage zu nutzen, sofern sie von einem Taxiunternehmen verwaltet werden. Bis dahin werden Gebiete und Zeiträume mit Taximangel mithilfe von Mobiltelefon-Anrufsoftware und drahtlosen Versanddaten ermittelt.

Aus Sicherheitsgründen sind Taxiunternehmen für die Wartung und den Transport der Fahrzeuge verantwortlich und ihre Qualifikationen für den Betrieb von Online-Ride-Hailing-Diensten müssen vom japanischen Ministerium für Land, Infrastruktur, Verkehr und Tourismus genehmigt werden.

Derzeit wird in Japan noch darüber diskutiert, ob das Verbot von Online-Mitfahrdiensten wie Uber, die einzelne Autobesitzer und Passagiere direkt miteinander verbinden, vollständig aufgehoben werden soll. Eine endgültige Entscheidung wird voraussichtlich im Juni nächsten Jahres fallen.