In jüngster Zeit ist auf dem Computermarkt ein erheblicher Preisanstieg zu verzeichnen, wobei die Preise für Terminals gängiger Marken wie Lenovo, Asus und HP weiter steigen.Ende Mai gab ein Nutzer mit Hilfe von E-Commerce-Subventionen in zweistelliger Milliardenhöhe 10.800 Yuan für das Lenovo Savior Y9000P aus. Weniger als einen Monat später war der Preis für dasselbe Modell auf 13.700 Yuan gestiegen, mit einem Preisunterschied von fast 3.000 Yuan.

Ein weiteres beliebtes Modell, ASUS Tianxuan 6Pro, verzeichnete in den letzten ein oder zwei Monaten einen Preisanstieg von fast tausend Yuan. Selbst unter Hinzurechnung staatlicher Verbrauchssubventionen liegt der Preis immer noch bei 8.999 Yuan, was viel höher ist als der bisher niedrige Preis.

Alle gängigen dünnen und leichten Laptops der Branche bleiben davon nicht verschont und verzeichnen im Allgemeinen Preiserhöhungen von mehreren hundert Yuan.


Angesichts wahnsinniger Preiserhöhungen ist der Druck auf Offline-Händler dramatisch gestiegen.

Viele Händler geben zu, dass die aktuellen Computermarktpreise täglich schwanken und Preisschwankungen äußerst häufig sind. Um das Risiko von Verlusten zu vermeiden, trauen sie sich derzeit nicht, große Mengen einzudecken. Sie halten lediglich die vom Hersteller geforderte Mindestbestellmenge ein und reagieren vorsichtig auf Marktschwankungen.

Der Gesamtpreisanstieg bei Notebooks ist dieses Mal auf das Übereinanderwirken mehrerer Faktoren sowohl auf der Angebots- als auch auf der Nachfrageseite zurückzuführen.

Auf der Nachfrageseite hat das Ende der Hochschulaufnahmeprüfung zu einem sommerlichen Kaufboom unter den Studierenden geführt. Gleichzeitig erfreuen sich KI-Notebooks großer Beliebtheit, die Nachfrage der Verbraucher nach Ersatzteilen ist gestiegen und die allgemeine Kauffreude auf dem Markt ist weiter gestiegen.

Der Angebotsstand ist der Hauptgrund für den Preisanstieg. Die globale KI-Rechenleistungsbranche entwickelt sich rasant. Führende Speicherhersteller wie Samsung und Micron haben der High-End-Produktionskapazität für Serverspeicherchips Priorität eingeräumt, und das Angebot an Verbraucherspeichern und Solid-State-Laufwerken ist deutlich zurückgegangen.

Die Produktionskapazität von Kernchips wie CPUs und Grafikkarten ist auf den Markt für Rechenleistung ausgerichtet und die Kosten für Rohstoffe für komplette Computermaschinen steigen weiter. Darüber hinaus sind die Preise für Zubehör wie Bildschirme und Batterien gestiegen, und Verbrauchersubventionen wurden nach und nach vom Markt zurückgezogen, was den Anstieg der Verkaufspreise für Endgeräte weiter beschleunigte.

Branchenexperten gehen davon aus, dass der Gesamtbestand der PC-Branche derzeit niedrig ist und kurzfristig kein Spielraum für Preisrückgänge besteht. Die Notebook-Preise werden auch in der zweiten Jahreshälfte weiterhin auf hohem Niveau liegen, beliebte Gaming-Notebooks könnten leicht im Preis steigen.

Laut IDC-Daten sind die weltweiten PC-Lieferungen immer noch im Abwärtstrend. Wenn die Branche zur Parität und zum Gleichgewicht zwischen Angebot und Nachfrage zurückkehren will, muss sie bis 2028 mit der Inbetriebnahme neuer Speicherproduktionskapazitäten warten.