Valve wurde kürzlich erneut zur Leistungssteigerung der Steam Machine befragt. Diese kleine Konsole wurde nicht nur wegen ihrer Leistungsansprüche kritisiert, sondern auch wegen „unfreundlicher Preisgestaltung“, nachdem der Vorverkaufspreis offiziell bekannt gegeben wurde. Unter dem Druck der öffentlichen Meinung hat Valve unauffällige Änderungen an der offiziellen Produktseite vorgenommen und die ursprüngliche Behauptung, dass „mit FSR ein 4K-60-FPS-Gaming-Erlebnis erreicht werden kann“, in „mit FSR 4.1 bis zu 4K-Gaming-Unterstützung“ geändert. Einerseits wurde das klare Bekenntnis zur Framerate gestrichen, andererseits wurde der vage Ausdruck „höchste Unterstützung“ verwendet, um die Leistungsgarantie abzuschwächen.

Den Bewertungen Dritter zufolge hat Steam Machine Schwierigkeiten, in einigen AAA-Spielen stabil 60 Bilder zu erreichen, selbst bei 1080p-Auflösung, höchster oder ultrahoher Bildqualität, geschweige denn, wenn es nativ mit 4K-Auflösung läuft. Laut Überprüfungsprozess wird das Bild, wenn Benutzer den Leistungsmodus von FSR 4 aktivieren, normalerweise mit 1080p gerendert und dann auf 4K-Ausgabe hochgesampelt, was bedeutet, dass das sogenannte „4K-Gaming-Erlebnis“ im Wesentlichen ein 4K-Display ist, das auf Super-Resolution-Technologie und nicht auf echtem nativem 4K-Rendering basiert. Vor diesem Hintergrund wird die Anpassung des Copywritings durch Valve weithin als Versuch interpretiert, das Risiko übertriebener Publizität zu verringern und potenzielle Rechtsstreitigkeiten aufgrund mangelhafter Leistung zu vermeiden.

Einige Spieler verglichen diese „4K/60 Frames“-Werbung mit Sonys „8K“-Verkaufsargument rund um die PS5 damals und glaubten, dass diese Art von Marketingrhetorik das Problem mit sich bringt, technische Fähigkeiten mit tatsächlichem Spielerlebnis zu verwechseln. Der aktuelle Änderungszeitpunkt ist ebenfalls recht subtil: Es gibt Anzeichen dafür, dass Valve die oben erwähnte Copywriting-Anpassung um den 25. Juni herum vorgenommen hat, was zufällig das Datum war, an dem der Vorbestellungskanal für Steam Machine geschlossen wurde. Die beiden Zeitpunkte fielen zusammen und lösten Spekulationen über Valves internes Urteil und Änderungen in der Marktstrategie aus. Valve hat hierzu allerdings noch keine gesonderte Stellungnahme veröffentlicht und lediglich „stillschweigend“ den Wortlaut auf der Produktseite aktualisiert.

Obwohl das offizielle Kaliber verschärft wurde, hat die Kontroverse um die Dampfmaschine nicht aufgehört. Einige Spieler glauben, dass eine solche Positionierung im mittleren bis oberen Gaming-Bereich immer noch attraktiv sein wird, solange sie hauptsächlich auf eine Auflösung von 1080p oder 1440p abzielt und dann Super-Resolution-Technologien wie FSR für die Ausgabe auf 4K-Fernsehern verwendet. Einige Leute wiesen auch darauf hin, dass Valve in seinem Marketing die Portabilität und die „Wohnzimmerintegration“ dieser kleinen Konsole hervorheben sollte, anstatt „4K-Gaming“ zu stark zu betonen, ein Indikator, der extrem hohe Hardwareanforderungen stellt und leicht vergrößert und untersucht werden kann. Nachdem das Vorbestellungsfenster geschlossen und die Werberhetorik zurückgefahren wurde, bleibt die spätere Marktleistung von Steam Machine und die Lücke zwischen ihr und den Erwartungen der Spieler abzuwarten.