Activision Blizzard und Xbox fusionierten in diesem Jahr und stellten damit die größte Übernahme in der Spielebranche dar. Nach dieser Übernahme ist CEO Bobby Kotick kürzlich von seinem Amt zurückgetreten. Sein Weggang stieß jedoch auf schockierte Reaktionen, und viele Entwickler machten Koticks schlechte Leistung während seiner Amtszeit deutlich: Missmanagement, unangemessenes Verhalten und unhöfliches Verhalten. Rückblickend auf den Führungsstil von Bobby Kotick wies der ehemalige Entwickler Andy Belford kürzlich darauf hin, dass man vor der Veröffentlichung von „Overwatch 2“ mit einer Vielzahl negativer Kritiken gerechnet habe.
Der frühere Blizzard-Entwickler Andy Belford machte den CEO für den schlechten Start von Overwatch 2 nach dem Abgang von Bobby Kotick verantwortlich.
Der Entwickler gab bekannt, dass das Team Monate vor der Veröffentlichung von Overwatch 2 auf Steam wusste, dass das Spiel auf der Plattform mit negativen Bewertungen bombardiert werden würde. Also wandten sie sich hilfesuchend an den CEO: „Wir betteln um mehr Informationen, mehr Details und mehr Ressourcen, die uns helfen, mit der erwarteten Flut an schlechten Bewertungen umzugehen.“
Bobby Kotick weigerte sich jedoch, jegliche Hilfe anzubieten, so dass das Team allein mit den Folgen der Steam-Veröffentlichung konfrontiert war.
Andy Belford sagte auch, dass die Erfahrung der Spieler oder Mitarbeiter für die Führungskräfte von Activision Blizzard unbedeutend sei. Sie kümmern sich nur um vierteljährliche Gewinnmitteilungen und schätzen nicht die Zeit und Mühe, die fleißige Entwickler in die Entwicklung von Spielen stecken.
Auch Overwatch 2 steht wegen seiner hochpreisigen Mikrotransaktionen in der Kritik. Wir wären nicht überrascht, wenn diese Entscheidungen von hochrangigen Führungskräften getroffen würden.
Darüber hinaus war die Entscheidung, das ursprüngliche Overwatch zu schließen, um für die Fortsetzung zu werben, ebenfalls sehr unpopulär. Dies könnte ein weiteres Beispiel dafür sein, dass Bobby Kotick sich in ein Spiel einmischt, um Gewinne und Spielerbindung zu maximieren.
Obwohl dies eine kluge Geschäftsstrategie ist, haben diese Maßnahmen Activision Blizzard in den letzten Jahren bei Fans ziemlich unbeliebt gemacht.