Xerox hat einen Personalabbau um 15 % angekündigt, wobei die vorgeschlagenen Kürzungen gegebenenfalls einer formellen Konsultation mit den örtlichen Betriebsräten und Arbeitnehmervertretungen unterliegen. Xerox ist bestrebt, betroffene Mitarbeiter beim Übergang zu unterstützen. Xerox geht davon aus, mehr als 3.000 Arbeitsplätze abzubauen, da der Drucker- und Kopiererhersteller ein neues Betriebsmodell und eine neue Organisationsstruktur einführt, wie aus der in jüngsten Unterlagen veröffentlichten Mitarbeiterzahl hervorgeht.
Xerox hat eine globale Business-Services-Einheit gegründet, um sein Kerngeschäft im Druckbereich zu stabilisieren. Xerox plant außerdem, seinen Fokus verstärkt auf die aufstrebenden Sektoren Informationstechnologie und digitale Dienste zu richten.
John Bruno wurde mit sofortiger Wirkung zum Präsidenten und Chief Operating Officer von Xerox ernannt, um die Unternehmensumstrukturierung der Druck-, IT- und Digitaldienstleistungsgeschäfte des Unternehmens zu leiten. Unter anderem kehrt Louie Pastor als Chief Transformation und Executive Officer zum Unternehmen zurück, um die neue globale Geschäftsdienstleistungseinheit zu leiten.
Xerox Americas Executive Vice President Joanne Collins Smee und Chief Product Officer Tracey Koziol werden das Unternehmen am 31. Dezember 2023 verlassen.
Steven Bandrowczak, CEO von Xerox, sagte: „Die Umstellung auf ein Geschäftseinheitsbetriebsmodell ist eine Fortsetzung unserer kundenorientierten, ausgewogenen Ausführungsprioritäten, die darauf abzielen, Produkte und Dienstleistungen, Markteinführung und betriebliche Effizienz in allen Unternehmensfunktionen in allen von uns belieferten Regionen zu beschleunigen.“
Den behördlichen Unterlagen zufolge beschäftigte Xerox Ende 2022 20.500 Mitarbeiter, was einem Rückgang von etwa 12 % gegenüber dem Vorjahr entspricht.
Entlassungen bei Technologieunternehmen stehen erneut im Rampenlicht.
Berichten zufolge haben viele Technologieunternehmen Entlassungspläne für 2023 angekündigt, darunter der Facebook-Mutterkonzern Meta, Amazon und Microsoft. Nach Angaben der Website Layoffs.fyi werden 1.183 Technologieunternehmen weltweit im Jahr 2023 insgesamt 261.997 Menschen entlassen. Daten der Website zeigen, dass diese Zahl deutlich höher ist als im Jahr 2022, als 1.064 Technologieunternehmen insgesamt 164.969 Menschen entlassen haben.
In den letzten sieben Tagen war „Massenentlassungen im Jahr 2024“ eine beliebte Suchanfrage bei Google, wobei das Suchvolumen um mehr als 5.000 % stieg, und Suchanfragen nach „Massenentlassungen im Jahr 2024“ sind ebenfalls um mehr als 2.500 % gestiegen. Auch „Entlassungen bei Technologieunternehmen“ war eine beliebte Suchanfrage.