Eine Verbraucherschutzgruppe warf Starbucks vor, von einem unfairen App-basierten Zahlungssystem zu profitieren, und gab an, dass das Unternehmen innerhalb von fünf Jahren unglaubliche 900 Millionen US-Dollar an Gewinnen erzielt habe. Sollte der Staat Washington zugunsten der Beschwerdeführer entscheiden, könnte Starbucks in Schwierigkeiten geraten.
Die Washington State Consumer Protection League hat den Generalstaatsanwalt gebeten, die Geschenkkarten- und App-Zahlungssysteme von Starbucks zu untersuchen, die Kunden dazu verleiten, mehr zu zahlen, als sie tatsächlich benötigen. Die Gruppe sprach auch darüber, dass Kunden nicht den gesamten Betrag ausgeben können, den sie auf ihrem Prepaid-Konto aufgeladen haben, und äußerte Bedenken hinsichtlich der Handhabung dieser Praxis.
Chris Carter, der Kampagnenmanager der Gruppe, sprach darüber, wie Starbucks sein Zahlungssystem manipulierte, um Verbraucher daran zu hindern, ihr ganzes Geld auszugeben. Carter fügte hinzu: „Ein paar Dollar auf einer Zahlungsplattform klingen vielleicht nicht nach viel, aber es summiert sich. In den letzten fünf Jahren hat Starbucks fast 900 Millionen US-Dollar an ungenutzten Geschenkkarten und App-Geldern als Unternehmenseinnahmen geltend gemacht, was die Unternehmensgewinne steigerte und die Boni für Führungskräfte in die Höhe trieb.“
Erschreckenderweise heißt es in der offiziellen Beschwerde: „Letztes Jahr haben Kunden rund 15 Milliarden US-Dollar auf Starbucks-Karten geladen, und das Unternehmen verließ sich auf diese Gelder als Quelle für zinsloses Betriebskapital. Daher hatte das Unternehmen einen starken Anreiz, den Geldfluss zur Zahlungsplattform zu maximieren, und tatsächlich versuchte das Unternehmen, diesen Geldfluss zu maximieren, indem es einige manipulative digitale Designfunktionen in seinen mobilen Anwendungen verwendete.“
Starbucks verteidigte sich gegenüber Fortune und sagte, Kunden könnten ihre Bestellung mit dem Restguthaben in der App oder auf einer Geschenkkarte bezahlen und den Restbetrag im Geschäft mit Bargeld begleichen, wodurch der Restbetrag auf Null sinke. Unternehmenssprecher Sam Jefferies sprach sogar darüber, wie das Unternehmen daran arbeitet, sicherzustellen, dass der Bundesstaat Washington davon überzeugt ist, dass das Unternehmen alle Gesetze und Vorschriften des Bundesstaates einhält.
Der Missbrauch und das Profitieren von App-Zahlungssystemen ist nichts Neues, wir haben es in der Technologiebranche schon oft erlebt. Was wir mehr wissen wollen, ist die Schwere und wie Starbucks mit der Angelegenheit umgehen wird. 900 Millionen US-Dollar sind in fünf Jahren Gewinn keine geringe Summe. Warten wir ab, was der Staat entscheidet und ob sich die Kaffeekette erfolgreich wehren wird.
Vollständiger Beschwerdetext:
https://drive.google.com/file/d/1rO5rJr7N0GEFtcJUMaWiwYnz22fJlmck/view