Der Intel 300 gehört zu den exotischeren CPUs der Desktop-Serie der 14. Generation, und die neuesten Benchmarks beweisen einmal mehr, warum Dual-Core im Jahr 2024 keinen Platz mehr hat. Die Intel 300 CPU ist Intels Versuch, die „Pentium“-Tradition aufrechtzuerhalten und „Pentium“ durch die Architektur der aktuellen Generation neues Leben einzuhauchen. Er übernimmt eine neue Namensregel und ist der direkte Nachfolger des Pentium Gold Edition G7400.
Generationenmäßig gehört der Intel 300 zur Raptor-Lake-Serie und sollte nicht mit „Alder-Lake-N“-Modellen wie dem N200 verwechselt werden, bei dem es sich um eine völlig eigenständige Produktserie handelt, die sich auf die E-Core-Small-Core-Architektur konzentriert.
In Bezug auf die CPU-Spezifikationen verwendet Intel 300 2 P-Kerne basierend auf der RaptorCove-Architektur, sodass die Gesamtzahl der Threads 4 beträgt. Der Prozessor hat die niedrigste TDP der Serie und wird mit nur 46 W bewertet, was ihn zumindest in einigen Fällen zu einer energiesparenden Option macht. Der Intel 300 verfügt außerdem über 6 MB L3-Cache (3 MB pro Kern) und eine Boost-Frequenz von 3,9 GHz. Betrachtet man die gesamte Produktlinie, ist der Core i3-14100 der engste Konkurrent des Intel 300 in der Raptor-Lake-Serie, und laut den Benchmarks von PCWatch ist der Leistungsunterschied zwischen den beiden immer noch recht groß.
Im Benchmarking liegt die Intel 300 CPU sowohl im Single-Core- als auch im Multi-Core-Test von Geekbench weit hinter dem Core i3-14100 zurück. Interessanterweise beträgt der Leistungsunterschied bis zu 55 %. Dies ist ausschließlich darauf zurückzuführen, dass der Intel 300-Prozessor keine Features wie TurboBoost hat und daher hinter dem Core i3-14100 zurückbleibt, wenn es darum geht, jedes Quäntchen Stromverbrauch zu reduzieren. Das Gleiche passierte beim ULProcyon-Benchmark, einem Videobearbeitungstest.
Kommen wir zu den Gaming-Benchmarks: PCWatch testete eine Vielzahl von Spielen von Call of Duty bis F12023, und wie erwartet blieb der Intel 300 hinter dem Niveau eines nahtlosen Spielerlebnisses zurück, das man erwarten würde. Dieser Prozessor hinkt dem Core i3-14100 in jeder Hinsicht hinterher, wobei der Leistungsunterschied stets im zweistelligen Bereich bleibt.
Eine weitere Berichterstattung von PCWatch konzentriert sich auf die Leistung der Raptor Lake Refresh-Prozessorserie und zeigt den Generationsunterschied zwischen den Prozessoren. Dennoch war die Intel 300-Präsentation recht interessant, und zumindest den Benchmark-Ergebnissen nach zu urteilen, wird dieser SoC in der Branche keine größere Verbreitung finden. Dieser Prozessor kostet 82 US-Dollar. Als Benutzer können Sie eine bessere Leistung erzielen, indem Sie einen Quad-Core-Chip kaufen, der ein oder zwei Generationen älter ist.